Der Quantum Computing Index gab zuletzt etwas nach, doch heute gibt es gute Nachrichten. So sorgt IonQ für eine positive Überraschung. Denn das Indexmitglied springt um 21 Prozent nach oben. Auslöser sind die jüngsten Quartalszahlen sowie die Aussage des Managements, das Unternehmen stehe vor einem strategischen und finanziellen Wendepunkt.
Im Schlussquartal erwirtschaftete der Quantencomputing-Spezialist 61,9 Millionen US-Dollar Umsatz und übertraf damit deutlich die Markterwartungen von 40,4 Millionen US-Dollar. Zum Vergleich: Im dritten Quartal lagen die Erlöse bei 39,9 Millionen US-Dollar, im Vorjahreszeitraum sogar nur bei 11,7 Millionen US-Dollar – das Wachstum beschleunigt sich damit spürbar.
Auf der Ertragsseite bleibt das Bild allerdings angespannt. Das bereinigte Ebitda wies einen Verlust von 67,4 Millionen US-Dollar aus. Damit weitete sich das Minus sowohl gegenüber dem vierten Quartal 2024 (32,8 Millionen US-Dollar) als auch gegenüber dem dritten Quartal (48,9 Millionen US-Dollar) deutlich aus.
Seit rund einem Jahr steht Niccolo de Masi an der Spitze des Unternehmens. Er sprach von einem „Jahr enormer Erfolge“ und betonte, dass IonQ im vierten Quartal den Mittelwert der eigenen Umsatzprognose um 55 Prozent übertroffen habe.
Für 2026 peilt das Unternehmen Erlöse von 235 Millionen US-Dollar an – das entspricht dem Mittelpunkt der aktuellen Zielspanne. Analysten hatten bislang im Durchschnitt lediglich mit 191 Millionen US-Dollar gerechnet.