NIKOSIA (dpa-AFX) - Die Regierung der EU-Inselrepublik Zypern hat Berichte zurückgewiesen, wonach iranische Raketen in Richtung der Mittelmeerinsel abgefeuert wurden. Regierungssprecher Konstantinos Letymbiotis schrieb am Sonntag auf der Plattform X, entsprechende Darstellungen träfen nicht zu.
Klarstellung der Regierung
Im Zusammenhang mit Aussagen und Medienberichten über einen Abschuss von Raketen in Richtung Zyperns werde klargestellt, "dass dies nicht der Fall ist und es keinerlei Hinweise darauf gibt, dass eine Bedrohung für das Land bestanden hat", erklärte Letymbiotis. Die zuständigen Behörden verfolgten die Lage fortlaufend und sehr aufmerksam, hieß es weiter.
Warnung aus London
Zuvor hatte der britische Verteidigungsminister John Healey vor der Gefahr "zunehmend wahlloser iranischer Vergeltungsangriffe" gewarnt. Dem britischen Sender Sky News sagte er, es seien zwei iranische Raketen in Richtung Zypern abgefeuert worden.
Britischer Militäreinsatz in der Region
Das Vereinigte Königreich beteiligt sich nach eigenen Angaben im Nahen Osten an einem defensiven Militäreinsatz, wie Premierminister Keir Starmer bereits am Samstag mitgeteilt hatte. Die Einheiten starteten Healey zufolge unter anderem in Bahrain sowie auf Zypern. Großbritannien unterhält in Zypern zwei souveräne Militärstützpunkte./tt/DP/zb