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Pressestimme: 'Neue Osnabrücker Zeitung' zu Grundsicherung

Pressestimme: 'Neue Osnabrücker Zeitung' zu Grundsicherung

6.3.2026 04:35:05 | Quelle: dpa | Lesedauer etwa 1 min.

OSNABRÜCK (dpa-AFX) - "Neue Osnabrücker Zeitung" zu Grundsicherung:

"Hat die Union ihre Reform zu Ende gedacht? Wenn wirklich Mietzahlungen ausfallen wird das bei den Betroffenen zu Obdachlosigkeit führen. Keine Unterkunft zu haben bedeutet Leid und Lebensgefahr. Das hat selbst der faulste Langzeitarbeitslose nicht verdient. Und seine etwaigen Kinder schonmal gar nicht. Zumal eine mangelnde Anschrift die Jobsuche behindert. Nur rund die Hälfte der Bürgergeldbezieher steht dem Arbeitsmarkt überhaupt zur Verfügung. Die andere Hälfte wird nicht arbeiten, ganz egal, wie streng die Sanktionen sind. Zum Beispiel wegen Krankheit, oder weil sie sich um Kinder und Verwandte kümmern müssen. Und für diese Menschen ist die neue Grundsicherung einfach nur Schikane."/DP/jha