Zum Vergleich: Für das Geschäftsjahr 2024 hatte Hannover Rück insgesamt 9,00 Euro je Aktie ausgeschüttet. Damals setzte sich die Zahlung noch aus einer regulären Dividende und einer Sonderdividende zusammen.
Mit der aktuellen Ausschüttung bricht der Rückversicherer zugleich mit einer langjährigen Tradition. In den vergangenen Jahren hatte Hannover Rück neben der regulären Dividende fast immer eine zusätzliche Sonderdividende gezahlt.Künftig gilt eine neue Ausschüttungspolitik: Rund 55 Prozent des Konzerngewinns nach IFRS sollen als Dividende an die Aktionäre fließen. Diese Regel hatte der Vorstand bereits im Herbst beschlossen.Operativ lief es im vergangenen Jahr erneut stark. Trotz der verheerenden Waldbrände in Kalifornien erzielte Hannover Rück einen neuen Rekordgewinn. Der Überschuss stieg um mehr als 13 Prozent auf 2,64 Milliarden Euro, wie der Konzern bereits im Februar auf Basis vorläufiger Zahlen mitgeteilt hatte. Der Rückversicherungsumsatz legte 2025 leicht um 1,5 Prozent auf 26,8 Milliarden Euro zu, währungsbereinigt hätte das Plus 4,7 Prozent betragen. Das operative Ergebnis kletterte auf 3,5 Milliarden Euro.
Für das laufende Jahr zeigt sich Vorstandschef Clemens Jungsthöfel weiterhin zuversichtlich. Für 2026 peilt der Konzern einen Gewinn von mindestens 2,7 Milliarden Euro an, obwohl Hannover Rück zum 1. Januar im Schaden- und Unfallgeschäft einen weiteren Preisrückgang hinnehmen musste.