FRANKFURT (dpa-AFX) - Unter zunehmenden Druck sind am Donnerstag die Aktien des Pumpenherstellers KSB geraten. Die im Nebenwerteindex SDax enthaltenen Papiere brachen um bis zu 16 Prozent auf 982 Euro ein und rutschten unter die runde Marke von 1.000 Euro.
Enttäuschend seien die vorgeschlagenen Dividenden, sagte ein Börsianer. Das Unternehmen will für 2025 je Vorzugsaktie 26,76 Euro und je Stammaktie 26,50 Euro ausschütten. Damit blieben beide Dividenden auf dem Niveau des Vorjahres. Am Markt habe man jedoch im Mittel mit 28 Euro je Vorzugsaktie und mit 27,74 Euro je Stammaktie gerechnet.
Auch die Prognosen für 2026 könnten für Unsicherheit an der Börse sorgen. So soll der Auftragseingang von 3,2 Milliarden auf bis zu 3,5 Milliarden Euro steigen, er könnte aber auch auf 3,1 Milliarden Euro zurückgehen. Beim Umsatz steht eine Bandbreite von 2,9 bis 3,2 Milliarden Euro im Plan. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern dürfte zwischen 220 und 265 Millionen Euro liegen. Damit wären auch bei Erlös und Ergebnis sowohl Steigerungen als auch Rückgänge möglich.
Nach den starken Kursgewinnen bis Mitte März nähmen Anleger nun Gewinne mit, sagte der Händler weiter. Begonnen hatte die Kurs-Rally vor gut einem Jahr, als die Papiere noch für 650 Euro zu haben waren. Mitte März kosteten sie beim Rekordhoch von 1.265 Euro fast das Doppelte./bek/ag/men