Geschäftszahlen 2025: KSB übertrifft Vorjahr
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Geschäftszahlen 2025: KSB übertrifft Vorjahr
26.03.2026 / 08:39 CET/CEST
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Geschäftsjahr 2025
Geschäftszahlen 2025: KSB übertrifft Vorjahr
* Wachstum bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis
* EBIT auf 252,1 Mio. EUR und Rendite auf 8,3 % gesteigert
* Dividendenvorschlag 26,50 EUR je Stammaktie
FRANKENTHAL: Der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB wächst weiter: Im
Geschäftsjahr 2025 überschritt das Unternehmen sowohl im Auftragseingang,
als auch zum ersten Mal im Umsatz die 3-Milliarden-Euro-Schwelle. Auch das
EBIT (Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern) hat der SDAX-Konzern
weiter gesteigert.
Im Geschäftsjahr 2025 erhöhte KSB den Auftragseingang um 2,9 % auf 3.203
Mio. EUR. Bereinigt um Währungseffekte wäre der Auftragseingang um 5,6 %
gestiegen. Das Segment Pumpen verzeichnete mit einem Plus von 6,1 % auf
1.760 Mio. EUR den stärksten Zuwachs. Maßgeblich hierfür war der Absatzmarkt
Wasser, der um 12,5 % zulegte. Das Segment Armaturen erreichte einen
Auftragseingang von rund 413 Mio. EUR und lag damit 1,4 % über dem
Vorjahreswert. Im Segment KSB SupremeServ, dem Geschäft mit Ersatzteilen und
Servicedienstleistungen, verringerte sich der Auftragseingang um 1,7 % auf
1.031 Mio. EUR. Ursachen hierfür waren neben Währungseinflüssen die
rückläufige Ersatzteilnachfrage in den Märkten Bergbau und Energie.
Bei den Umsatzerlösen hat KSB im Geschäftsjahr 2025 erstmals die Marke von 3
Milliarden EUR überschritten. Der Umsatz stieg um 2,3 % auf 3.035 Mio. EUR.
Bereinigt um Währungseffekte wäre der Umsatz um 5,0 % gestiegen. Das Segment
Pumpen verzeichnete mit einem Anstieg von 4,3 % auf 1.618 Mio. EUR das höchste
Wachstum. Das Segment Armaturen erzielte ein Umsatzplus von 1,3 % auf 404
Mio. EUR. Im Segment KSB SupremeServ lag der Umsatz mit 1.013 Mio. EUR in etwa
auf Höhe des Vorjahres. Belastend wirkten sich neben Währungseffekten ein
Rückgang der Erlöse im Bergbaumarkt um rund 5 % aus. In allen anderen
Märkten entwickelten sich die Umsätze währungsbereinigt stabil oder leicht
positiv.
Die Region Europa blieb bezüglich Auftragseingang und Umsatz die absolut
stärkste Region. Das prozentual höchste Wachstum erzielte die Region
Mittlerer Osten / Afrika, die Auftragseingang um 7,0 % und Umsatz um 7,6 %
steigern konnte. Mit Ausnahme Europas waren nahezu alle Regionen im
Berichtszeitraum von negativen Währungseffekten beeinträchtigt.
Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) hat KSB um 3,2 %
auf 252,1 Mio. EUR verbessert. Dies entspricht einer Rendite von 8,3 %. Der
moderate Anstieg ist insbesondere auf die EBIT-Steigerung von 40,5 Mio. EUR
auf 71,3 Mio. EUR im Segment Pumpen zurückzuführen. In den Segmenten Armaturen
und KSB SupremeServ entwickelte sich das Ergebnis dagegen rückläufig. Im
Segment Armaturen lag das EBIT bei - 3,6 Mio. EUR und damit um 2,8 Mio. EUR
unter dem Vorjahreswert von - 0,8 Mio. EUR. Im Segment KSB SupremeServ
verringerte sich das EBIT um 20,0 Mio. EUR auf 184,5 Mio. EUR. Die externen
Kosten für die Transformation des bestehenden SAP-Systems auf S/4HANA
wirkten sich in Höhe von 26,6 Mio. EUR (Vorjahr 15,4 Mio. EUR) in allen drei
Segmenten auf das EBIT aus.
"Das Geschäftsjahr 2025 stand erneut im Zeichen weltpolitischer Verwerfungen
und zunehmender Handelsbarrieren, die Unsicherheiten mit sich brachten.
Hinzu kamen negative Währungseffekte aufgrund des stärkeren Euro, die auch
unsere Konzern-Geschäftszahlen beeinflusst haben. Mit einem engagierten und
professionellen KSB-Team ist es uns gelungen, auf unsere Stärken zu bauen
und das Unternehmen auf Wachstumskurs zu halten. So haben wir 2025 zu einem
erneut besten Geschäftsjahr gemacht", sagt Dr. Stephan Timmermann, Sprecher
der Geschäftsleitung.
Die KSB-Aktionäre sollen auch 2025 an der positiven Geschäftsentwicklung
teilhaben. Die Geschäftsleitung wird der Hauptversammlung vorschlagen, eine
Dividende von 26,50 EUR pro Stammaktie und 26,76 EUR pro Vorzugsaktie
auszuschütten.
KSB hat seine Investitionen im Geschäftsjahr 2025 auf rund 180 Mio. EUR
erhöht, um das Wachstum der vergangenen Jahre weiter zu festigen und
zusätzlichen Wert für die Aktionäre zu schaffen. Investitionen flossen
größtenteils in die Region Europa, gefolgt von den amerikanischen und
asiatischen Standorten.
KSB setzt auf Kontinuität in der Geschäftsleitung: Ende 2025 hat der
Verwaltungsrat die Verträge von drei Geschäftsführenden Direktoren
verlängert. So wird das Führungsteam mit Dr. Stephan Timmermann, Dr. Stephan
Bross, Ralf Kannefass und Dr. Matthias Schmitz das Unternehmen bis Ende 2027
weiterhin gemeinsam leiten.
Auch im Geschäftsjahr 2026 rechnet Timmermann mit schwierigen
Rahmenbedingungen. "Kriegerische Konflikte, Handelsbarrieren und
Konjunkturschwächen werden uns auch 2026 begleiten. Der Krieg im Mittleren
Osten führt zu einer sehr angespannten weltpolitischen Lage. Während
gestiegene Energie- und Logistikkosten bereits heute spürbar sind, bleibt
die Entwicklung der Folgen dieses Konflikts nicht einschätzbar. Wir gehen
davon aus, dass die Kennzahlen von KSB in den ersten Monaten des Jahres
durch die begleitenden Verwerfungen beeinflusst werden. Trotzdem packen wir
das Geschäftsjahr mit Zuversicht, aber auch mit Kostenbewusstsein an. Wir
glauben an die Resilienz unseres Unternehmens, die Qualität unserer
Strategie und die Kraft unserer Belegschaft."
KSB ist ein international führender Hersteller von Pumpen und Armaturen. Der
Konzern mit seiner Zentrale in Frankenthal ist mit eigenen
Vertriebsgesellschaften, Fertigungsstätten und Servicebetrieben auf fünf
Kontinenten vertreten. Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2025 mit rund 16.800
Mitarbeitern einen Umsatz von über 3 Mrd. EUR erzielt.
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