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EQS-News: Verteidigungsboom trifft Biotech - MediWound könnte zu den unterschätzten Profiteuren zählen (NASDAQ: MDWD) (deutsch)

EQS-News: Verteidigungsboom trifft Biotech - MediWound könnte zu den unterschätzten Profiteuren zählen (NASDAQ: MDWD) (deutsch)

26.3.2026 14:00:25 | Quelle: dpa | Lesedauer etwa 6 min.

Verteidigungsboom trifft Biotech - MediWound könnte zu den unterschätzten Profiteuren zählen (NASDAQ: MDWD)

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EQS-News: Wall Street Wire / Schlagwort(e): Sonstiges
Verteidigungsboom trifft Biotech - MediWound könnte zu den unterschätzten
Profiteuren zählen (NASDAQ: MDWD)

26.03.2026 / 15:00 CET/CEST
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Verteidigungsboom trifft Biotech - MediWound könnte zu den unterschätzten
Profiteuren zählen (NASDAQ: MDWD)


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WSW, NY, March 26th, 2026, Financewire

Während globale Verteidigungsbudgets steigen und medizinische Resilienz
zunehmend in den Fokus rückt, positioniert sich MediWound* an der
Schnittstelle von Verteidigung und Gesundheitswesen mit einem staatlich
validierten Produkt für Massenverletzungen und einem Phase-III-Kandidaten
für einen Milliardenmarkt. Als israelisches Unternehmen mit Wurzeln in einem
weltweit führenden Innovationsumfeld für Verteidigungs- und
Medizintechnologie könnte diese Kombination verstärkt in den Fokus rücken,
auch wenn der weitere klinische Verlauf maßgeblich für die Bewertung bleiben
dürfte.

MediWound Ltd* | NASDAQ: MDWD | ISIN: IL0011316309 | FSE: M8W | WKN: A110TG

Rüstungsaktien gehören zu den erfolgreichsten Trades der letzten Jahre.
Kapital ist in Drohnen, Raketen und Cybersecurity geflossen, getrieben von
geopolitischen Spannungen und steigenden Verteidigungsbudgets. Doch ein
entscheidender Teil dieser Entwicklung bleibt für viele Investoren
unsichtbar.

Denn moderne Konflikte enden nicht mit der Explosion. Sie beginnen dort erst
für das Gesundheitssystem.

Berichte aus aktuellen Kriegsgebieten zeigen ein verändertes
Verletzungsprofil: Explosionen, Fragmentierung und großflächige Traumata
dominieren zunehmend. Besonders auffällig ist dabei der Anteil schwerer
Verbrennungen - Verletzungen, die medizinisch besonders komplex sind und
deren Behandlung schnell an logistische Grenzen stößt.

Genau hier entsteht ein Engpass, den der Markt bislang kaum adressiert.

Ein medizinisches Problem, das sich nicht skalieren lässt

Der heutige Standard zur Behandlung schwerer Verbrennungen ist chirurgisch.
Abgestorbenes Gewebe wird in einem operativen Eingriff entfernt - ein
Prozess, der einen Operationssaal, Narkose und hochspezialisierte Teams
erfordert.

Unter normalen Bedingungen ist das ein etablierter Ansatz. In einem Szenario
mit Dutzenden oder gar Hunderten von Verletzten wird daraus jedoch ein
strukturelles Problem. Die Kapazität lässt sich nicht beliebig erweitern,
und genau dieser Engpass entscheidet darüber, wie viele Patienten
tatsächlich behandelt werden können.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht nur, wie effektiv eine Therapie
ist - sondern ob sie überhaupt skalierbar ist.

Die Alternative, die bereits existiert

Mit NexoBrid hat MediWound eine Antwort auf genau dieses Problem entwickelt.
Das Produkt ist die eine der wenigen FDA-zugelassenen nicht-chirurgische
Alternative zur Entfernung von verbranntem Gewebe.

Statt eines operativen Eingriffs erfolgt die Behandlung durch eine
einmalige, etwa vierstündige enzymatische Anwendung, die abgestorbenes
Gewebe selektiv auflöst, während gesundes Gewebe erhalten bleibt. Kein
Skalpell, kein Operationssaal, keine klassische chirurgische Infrastruktur.

In einem Massenunfallszenario verändert das die gesamte Behandlungslogik.
Was zuvor einen OP pro Patient erforderte, kann plötzlich parallel auf
Stationsebene erfolgen. Der Unterschied liegt nicht nur in der Effizienz -
sondern in der grundsätzlichen Fähigkeit, große Patientenzahlen überhaupt zu
versorgen.

Bereits Teil staatlicher Vorsorge

Dass diese Technologie nicht nur theoretisch relevant ist, zeigt der Blick
auf staatliche Programme. In den USA wurde NexoBrid über ein Jahrzehnt
hinweg von der Biomedical Advanced Research and Development Authority
(BARDA) mit rund 120 Millionen US-Dollar gefördert.

Heute ist das Produkt Teil des U.S. Strategic National Stockpile, also jener
Reserve, die für nationale Notfallszenarien aufgebaut wurde. Gleichzeitig
ist NexoBrid kommerziell verfügbar und wird unter anderem in Nordamerika
über Vericel vertrieben.

Parallel dazu steigen die Budgets weiter. BARDA hat sein Basisbudget in den
letzten Jahren deutlich erhöht, während Europa mit Programmen wie rescEU
gezielt in medizinische Resilienz investiert. Auch auf NATO-Ebene zeigt sich
ein klarer Trend: Verteidigung wird zunehmend breiter gedacht - inklusive
ziviler Vorsorge und medizinischer Infrastruktur.

Damit verschiebt sich die Perspektive. Verteidigung endet nicht mehr bei
militärischer Hardware. Sie umfasst zunehmend auch die Fähigkeit, auf die
Folgen von Konflikten zu reagieren.

Ein zweiter Markt mit noch größerem Potenzial

Während NexoBrid die kurzfristige Relevanz im Bereich der Notfall- und
Militärmedizin unterstreicht, liegt die langfristige Wachstumsstory von
MediWound in einem ganz anderen Segment: chronische Wunden.

Dieser Markt ist groß, etabliert - und überraschend wenig innovativ. Das
führende Produkt, SANTYL, ist seit den 1960er-Jahren auf dem Markt und
generiert bis heute signifikante Umsätze, obwohl es tägliche Anwendungen
über Wochen erfordert.

Genau hier setzt MediWound mit seinem zweiten Produktkandidaten EscharEx an.
Auch hier basiert der Ansatz auf enzymatischem Debridement, also der
gezielten Entfernung von abgestorbenem Gewebe als Voraussetzung für Heilung.

Die klinischen Daten aus Phase-II-Studien deuten auf einen deutlichen
Unterschied hin. Während mit EscharEx ein erheblicher Anteil der Patienten
bereits nach zwei Wochen vollständiges Debridement erreichte, wurde dieses
Ziel im Vergleichsarm mit dem bisherigen Standard nicht erreicht.
Gleichzeitig verkürzte sich die Zeit bis zur Wundheilung signifikant.

Diese Ergebnisse deuten nicht auf eine inkrementelle Verbesserung hin,
sondern auf das Potenzial, eine seit Jahrzehnten unveränderte
Behandlungspraxis grundlegend zu verändern.

Derzeit läuft mit der VALUE-Studie ein globales Phase-III-Programm, das
genau diese Frage auf größerer Skala beantworten soll. Eine Zwischenanalyse
wird für 2026 erwartet.

*Hinweis: Dieser Report beinhaltet werbliche Inhalte. Bitte lesen Sie die
vollständigen Offenlegungen zu Interessenkonflikten und Risikohinweisen im
Disclaimer am Ende des Dokuments.

Warum diese Kombination selten ist

Was MediWound von vielen anderen Small-Cap-Biotechs unterscheidet, ist die
Kombination mehrerer Faktoren, die selten gleichzeitig auftreten.

Das Unternehmen verfügt bereits über ein zugelassenes Produkt mit realer
Marktdurchdringung und staatlicher Validierung. Gleichzeitig arbeitet es an
einem späten Pipeline-Asset in einem Milliardenmarkt, der seit Jahrzehnten
kaum Innovation gesehen hat. Hinzu kommt ein makroökonomisches Umfeld, das
genau solche Lösungen zunehmend in den Fokus rückt.

Während klassische Verteidigungswerte die Aufmerksamkeit auf sich ziehen,
entsteht parallel ein Markt für medizinische Resilienz - und damit für
Technologien, die nicht nur wirken, sondern auch skalierbar sind.

Fazit

Die meisten Investoren haben den Verteidigungsboom gespielt. Doch ein Teil
dieser Entwicklung findet abseits der Schlagzeilen statt.

MediWound bewegt sich genau an dieser Schnittstelle - zwischen
Biotechnologie, staatlicher Vorsorge und einem strukturell unterversorgten
Gesundheitsmarkt.

Noch ist die Story für viele neu.

Aber genau das ist oft der Moment, in dem sich entscheidet, wer früh
hinschaut - und wer erst reagiert, wenn der Markt es längst getan hat.

Aktuelle Unternehmensmeldungen von MediWound (M8W)

MediWound reicht Jahresbericht auf Formblatt 20-F ein

MediWound berichtet Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr
2025

MediWound gibt Unternehmensupdate und Finanzausblick im Vorfeld der J.P.
Morgan Healthcare Conference bekannt

MediWound veröffentlicht neue klinische Daten zur Wirksamkeit von NexoBrid
bei der Verhinderung traumatischer Tätowierungen nach Abrieb- und
Explosionsverletzungen

Wie bei allen Biotech-Unternehmen bleibt die weitere Entwicklung maßgeblich
von klinischen Ergebnissen, regulatorischen Entscheidungen und der
kommerziellen Umsetzung abhängig.

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