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Nach Nvidia und Bitcoin: Dieser Trading-Stil hängt Buffett und Wood ab

Nach Nvidia und Bitcoin: Dieser Trading-Stil hängt Buffett und Wood ab

28.3.2026 07:00:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 3 min.

In herausfordernden Marktphasen spielt Contrarian Florian Söllner seine Trading-Stärke aus und zeigt, wie sich Anleger nun optimal positionieren können.

Hohe Volatilität, ständig neue Nachrichten und Schlagzeilen – die Börsen stehen derzeit unter Strom. Doch gerade in solchen Marktphasen entstehen häufig die besten Chancen für Anleger – wenn sie einen kühlen Kopf bewahren. Der Experte Florian Söllner beschäftigt sich seit über 25 Jahren passioniert mit der Börse und hat einen starken Instinkt für Marktbewegungen und Zukunftstrends entwickelt. Mit seinem erfolgreichen Börsenbrief Hot Stock Report ist er ganz nah am Puls der Finanzmärkte und liefert im Gespräch mit DER AKTIONÄR entscheidende Impulse, um jetzt richtig zu handeln.

Florian Söllner: … was mich ehrlich gesagt freut. Schönwetter kann jeder. Richtig spannend und im Übrigen lukrativ wird es, wenn Überraschungen einschlagen, viele Anleger unsicher sind – und plötzlich Contrarian-Anleger wie Buffett vergnügt im „Regen tanzen“. Denn es braucht dieses Chaos, für die Entstehung eines laut Nietzsche „tanzenden Sterns“.

Es gibt ein paar Tricks: Zunächst lieben wir asymmetrische Wetten. Unten, frühzeitig und antizyklisch einzusteigen wie 2015 bei Nvidia oder dem Bitcoin geht auch einmal schief – doch wir beenden Trades in der Regel bei 15 Prozent Minus. Aber wir gehen erst long, wenn etwa per Turnaround-Formel Aktionär tfa der „Stern zündet“ per Volumensignal. Und dann lassen wir die Gewinne laufen, laufen, laufen – und schlafen dabei ruhig durch Teilgewinnmitnahmen auf dem Weg nach oben.

Natürlich ist das ein Best-of-Auszug – viele Wetten zünden nicht oder werden ausgestoppt. Doch es gibt diese erfreulichen Super-Trades, ja. Beispiel ist der schnelle Verdoppler Aixtron: Wir haben den Wert früh ins Depot 2030 gekauft, lange bevor Analysten an den Turnaround von 800-Volt-E-Auto-Technologie und KI-Rechenzentrum-Impulse geglaubt hatten. Mut wird im Leben oft belohnt und so war das auch bei Aixtron.

Klar ist: Wir alle werden in zehn Jahren 100-mal so viele KI-Bots zu Hause und im Büro nutzen. Die smarten Helfer bauen Apps, erstellen unsere Lieblingsfilme oder erledigen den Großteil unseres Jobs. Dafür erwarten Experten, dass die Datenmengen um den Faktor 8.000 steigen – wobei indirekt Aixtron helfen kann.

Ja! Auch der Ölpreis-Schreck öffnet plötzlich die Tür für ein Comeback von einzelnen E-Auto-Firmen, Batterieherstellern und Solartiteln. Und die C02-neutrale, moderne Kernkraft für Raketen und KI-­Fabriken ist weltweit eine enorme Chance.

Ich bin mir sicher: KI bleibt Basis für alles. Aber oft liegt die Chance im zweiten Blick auf vermeintlich langweilige Sektoren, die KI einsetzen – wie etwa Versicherungen. Enorm spannend finde ich die durchstartenden Trends wie KI, humanoide Roboter und Energie für KI in mutigen, reformwilligen Ländern wie Argentinien, Japan oder China.

Ganz klar sehr, sehr positiv. Denn das Auto, der Computer, die Dampfmaschine waren zunächst für viele unheimlich und diese Neuerungen wirkten chaotisch – doch daraus entstand für die Menschheit enormer Wohlstand. Dank KI wird sich das bis 2040 beschleunigen. Ja, ­Roboter unterstützen uns bei der Arbeit, aber dafür werden wir ein Vielfaches an Wissen, Produkten und Freizeit hinzugewinnen. Und parallel dazu hoffentlich viel Action, Performance und Freude mit ­Zukunftsaktien haben. 

Zukunftsaktien erkennen, bevor sie abheben. Florian Söllner setzt seit über 10 Jahren erfolgreich auf präzises Stock-Picking im Hot Stock Report, um für seine Leser die Depot-Highflyer von morgen aufzuspüren.

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Dieser Artikel ist in DER AKTIONÄR Nr. 14/2026 erschienen, welches Sie hier als PDF gesamt herunterladen können.

Weitere Informationen zum Hot Stock Report finden Sie hier.

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