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BASF: Nächster Verkauf geplant

BASF: Nächster Verkauf geplant

30.3.2026 06:24:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 1 min.

Der deutsche Chemie-Riese BASF steht vor dem Verkauf weiterer Assets. Nachdem bereits bekannt wurde, dass die Ludwigshafener erneut einen Teil ihrer Beteiligung am britischen Öl- und Gasunternehmen Harbour Energy veräußern wollen, wird nun der Verkaufsprozess der Produktionsanlagen am Standort Industriepark Höchst vorbereitet.

Mit der ProChem InnoTec GmbH sei eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet worden, teilte das Unternehmen bereits am Freitag mit. Der Abschluss der Transaktion mit dem Frankfurter Chemie-Unternehmen werde für das Ende des ersten Quartals nächsten Jahres erwartet. Über den Kaufpreis wurden indes keine Angaben gemacht.

BASF hatte bereits Mitte 2024 angekündigt, sich wegen des Kostendrucks von dem Industriepark im Frankfurter Stadtteil Höchst zu trennen. Alle BASF-Produktionsanlagen in dem Industriepark seien von dem Verkauf betroffen, teilte Nicolai Wörz, Geschäftsführer BASF Agricultural Solutions GmbH, mit. Diese seien bislang für die Produktion von Glufosinat-Ammonium genutzt worden, dessen Herstellung zum Ende des Jahres 2024 eingestellt wurde.

„Der Erwerb der Produktionsanlagen mit einer genehmigten Kapazität von über 24.000 Jahrestonnen ist ein Meilenstein für die ProChem Gruppe, mit dem wir unsere Position als zuverlässigen Partner für Auftragssynthese im Industriepark Höchst stärken und die Basis für nachhaltiges Wachstum bilden", so der Chef der ProChem Gruppe, Jochen Pohl.

Enthält Material von dpa-AFX

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