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Mercedes-Benz: Harter Jahresstart – und nun?

Mercedes-Benz: Harter Jahresstart – und nun?

1.4.2026 06:55:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.
Mercedes-Benz sieht sich 2026 mit schwierigeren Marktbedingungen konfrontiert als erwartet. Laut US-Chef Adam Chamberlain hat sich das Umfeld bereits zu Jahresbeginn spürbar eingetrübt. Neben geopolitischen Unsicherheiten belasten vor allem hohe Kreditzinsen und Zweifel an der wirtschaftlichen Entwicklung die Kauflaune vieler Autokäufer.Trotz hoher Benzinpreise zeigt sich die Nachfrage nach Mercedes-Modellen aber bislang dennoch robust. Kurzfristig seien die höheren Spritkosten verkraftbar, so Chamberlain. Erst bei dauerhaft weiter steigenden Preisen könnte sich dies stärker auf das Kaufverhalten auswirken.Parallel treibt der Konzern seine Expansion in den USA voran. Bis 2030 sollen vier Milliarden Dollar in das Werk in Alabama fließen, um die Produktion auszubauen. Ziel ist ein Absatzplus von 28 Prozent. Nach rund 303.000 verkauften Fahrzeugen im vergangenen Jahr peilt Mercedes langfristig 400.000 Einheiten jährlich an.Ein Risiko bleiben die US-Zölle auf importierte Fahrzeuge. Da ein Großteil der Modelle aus dem Ausland stammt, steigen die Kosten und drücken auf die Margen. Dennoch hält sich der Preisanstieg bislang in Grenzen: Seit Einführung der Zölle wurden die Preise lediglich um 1,3 Prozent erhöht – deutlich weniger als die Inflation.Um das Wachstum anzukurbeln, setzt Mercedes zudem auf neue Modelle. Vorgestellt wurden überarbeitete Versionen der SUV-Baureihen GLS und GLE, darunter auch ein neuer Hybrid, der in Alabama produziert werden soll. Im vergangenen Jahr verkaufte Mercedes in den USA 303.200 Fahrzeuge. Bis 2030 sollen es jährlich 400.000 sein.
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