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Pressestimme: 'Neue Osnabrücker Zeitung' zum Wolfsangriff in Hamburg

Pressestimme: 'Neue Osnabrücker Zeitung' zum Wolfsangriff in Hamburg

1.4.2026 03:35:05 | Quelle: dpa | Lesedauer etwa 1 min.

OSNABRÜCK (dpa-AFX) - "Neue Osnabrücker Zeitung" zum Wolfsangriff in Hamburg:

"Doch die Geschichte vom braven Wolf ist ein Märchen. Weidetierhalter mussten das leidvoll erfahren, vor allem in den Regionen, in denen die Population förmlich explodiert ist. Da helfen auch keine teuren Weideschutzzäune. Deshalb ist es schade, dass Bund und Länder Jahre benötigt haben, um die Bejagung des Wolfs zu ermöglichen. Die jetzt erfolgte Aufnahme des Wolfes in das Bundesjagdgesetz ermöglicht es endlich, den Bestand sinnvoll zu regulieren. Es geht nicht um eine Ausrottung des Wolfes, sondern um einen vernünftigen Artenschutz, der in Balance zum Weidetierschutz und zur Akzeptanz in der Bevölkerung steht. Man muss nicht beim Anblick eines Wolfes in Panik geraten, aber Respekt ist geboten. Denn es bleibt ein Raubtier."/yyzz/DP/he