2.4.2026 06:05:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.Der Goldpreis zeigt sich weiterhin volatil und äußerst sensibel im Hinblick auf die Entwicklungen im Nahen Osten. Noch am Mittwoch konnte das Edelmetall seine Erholungsbewegung fortsetzen und den vierten Tag in Folge zulegen. Nach der Rede des US-Präsidenten Donald Trump in der Nacht zum heutigen Donnerstag ging es zuletzt beim Goldpreis allerdings wieder deutlich nach unten.Die Vereinigten Staaten würden den Iran in den nächsten zwei bis drei Wochen „extrem hart“ treffen und in die „Steinzeit zurückversetzen“, sagte Trump in einer Fernsehansprache. Er fügte aber hinzu, dass in der Zwischenzeit Gespräche weiter liefen.Die Ölpreise haben daraufhin wieder deutlich angezogen, was Inflationssorgen wieder verstärkte und somit Gold unter Druck brachte. Da Gold keine laufenden Erträge bietet, verliert es in einem Umfeld höherer Zinsen an Attraktivität.„Gold gibt nach zwei sehr starken Tagen nach, da Präsident Trump einen recht kriegerischen Ton angeschlagen hat und auf aggressive Pläne für die kommenden Wochen verwiesen hat … Das deutet darauf hin, dass der Optimismus der letzten Tage überzogen war und vor dem langen Wochenende mit einer Korrektur zu rechnen ist“, kommentierte der unabhängige Metallhändler Tai Wong.Im März hat der Goldpreis im Zuge der Zinsängste deutlich nachgegeben. Zeitweise rutschte das Edelmetall bis in den Bereich der 200-Tage-Linie bei 4.100 Dollar ab. Seitdem konnte sich der Goldpreis aber wieder erholen. Am Mittwoch noch kostete eine Feinunze zeitweise rund 4.800 Dollar. Am Donnerstagmorgen notiert der Goldpreis nur noch bei 4.595 Dollar. Damit gelang es ihm vorerst nicht, den seit Anfang März ausgebildeten kurzfristigen Abwärtstrend nach oben zu verlassen.
Hier zum vollständigen Artikel