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Iran: Haben weiteres US-Kampfflugzeug abgeschossen

Iran: Haben weiteres US-Kampfflugzeug abgeschossen

4.4.2026 07:22:30 | Quelle: dpa | Lesedauer etwa 2 min.

TEHERAN (dpa-AFX) - Der Iran hat nach Angaben des Militärs ein weiteres US-Kampfflugzeug abgeschossen, dieses Mal über dem Persischen Golf. Die Luftabwehr habe ein Kampfflugzeug vom Typ A-10 in den südlichen Gewässern nahe der Straße von Hormus ins Visier genommen und getroffen, berichtete die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf die Pressestelle der Armee. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.

Auch mehrere US-Medien berichten allerdings über ein zweites beschädigtes US-Flugzeug vom Typ A-10 - und verweisen dabei auf mehrere Details:

* Die "New York Times" berichtet unter Berufung auf zwei US-Beamte, dass ein Kampfflugzeug dieses Typs am Freitag in der Region des Persischen Golfs in der Nähe der Straße von Hormus abgestürzt sei. Der Pilot sei gerettet worden. Der Vorfall habe sich etwa zur selben Zeit ereignet, als auch ein US-Kampfflugzeug des Typs F-15E über dem Iran abgeschossen worden sei, hieß es.

* Nach Informationen des US-Sender CBS News ist während einer Rettungsmission für ein Besatzungsmitglied dieses über dem Iran abgeschossenen Kampfflugzeug eine Maschine vom Typ A-10 beschädigt worden.

* Laut "Washington Post" hat der Pilot des Flugzeugs vom Typ A-10 seine beschädigte Maschine zunächst in den Luftraum Kuwaits gesteuert und ist anschließend gerettet worden.

Vor den Berichten zu dem zweiten beschädigten US-Flugzeug war bereits der Absturz des Kampfflugzeugs des Typs F-15E publik geworden. Eines der beiden Besatzungsmitglieder der Maschine wurde US-Medien zufolge von Spezialkräften gerettet, nach dem anderen wird demnach noch gesucht.

Der "Washington Post" zufolge wurden auch zwei Black-Hawk-Hubschrauber, die an den Such- und Rettungsmaßnahmen beteiligt waren, vom Iran beschossen und getroffen. Personen an Bord seien dadurch verletzt worden, beide Maschinen hätten aber sicher zu ihrem Stützpunkt zurückkehren können, berichtete die Zeitung unter Berufung auf US-Beamte./vee/DP/zb