LUDWIGSHAFEN (dpa-AFX) - "Die Rheinpfalz" zu Zukunft der FPD:
"Unser Land hat jahrzehntelang profitiert von einer vernehmbaren Repräsentanz eines gefestigten Liberalismus. Nur: Welche Partei verkörpert aktuell dieses Ideal, nach dem sich viele zu sehnen scheinen? Die FDP, die sehr weit entfernt wirkt von einer ausreichenden Legitimation durch die Wahlberechtigten? Deren Führung heute aber lieber auf große Egos in noch größeren Büros in Berlin-Mitte statt auf progressive Unternehmer aus Ludwigshafen, Hof oder Kiel hört? Die Geister, die niemand gerufen hat, trommeln dieser Tage auf ihren von Selbstreferenzen wimmelnden Profilen. Dabei ist die Partei nicht am Abgrund wegen der Strack-Zimmermanns, Vogels oder Kuhles. Sondern wegen exakt jener, die den Karren erst erheblich weißweingeschwängert und mit viel PS in den Dreck gefahren haben. Jene, die Liberalismus als mächtiges Werkzeug fürs eigene Prosperieren missbrauchten. Getreu dem Motto: Me First, Liberalismus Second. Deutschland braucht eine liberale Partei in den Parlamenten. Aber eine, die die Stimme für die Freiheit erhebt und nicht nur für sich."/yyzz/DP/men