9.4.2026 17:01:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.Mercedes-Benz ist schwach ins Jahr gestartet: Im ersten Quartal setzte der Konzern weltweit 499.700 Pkw und Vans ab – ein Minus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders belastend wirkte erneut das China-Geschäft. Dort brach der Pkw-Absatz um 27 Prozent ein und zog die Gesamtbilanz deutlich nach unten. Dementsprechend schwach präsentierte sich die Aktie von Mercedes-Benz heute.Insgesamt verkaufte Mercedes 419.400 Pkw, ebenfalls sechs Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der chinesische Markt zeigte sich schwierig – geprägt von Modellwechseln, wirtschaftlicher Unsicherheit und intensivem Wettbewerb. Ohne den Einfluss Chinas hätte sich dagegen ein ganz anderes Bild ergeben: In Europa und den USA legten die Verkäufe teils kräftig zu, sodass global ein Plus von fünf Prozent möglich gewesen wäre.Auch das Van-Geschäft konnte sich dem negativen Trend nicht entziehen. Hier sank der Absatz um drei Prozent auf 80.300 Einheiten.Die Entwicklung passt in ein längerfristiges Muster: Die Pkw-Verkäufe der Stuttgarter stehen seit Jahren unter Druck. Nach einer Stagnation 2023 folgte 2024 ein Rückgang um drei Prozent. Insgesamt setzte Mercedes zuletzt gut 1,8 Millionen Pkw ab – deutlich weniger als zuvor.Mittelfristig peilt der Autobauer wieder rund zwei Millionen verkaufte Fahrzeuge an. Ein konkreter Zeitpunkt bleibt offen, klar ist nur: Vor 2027 wird das Ziel nicht erreicht, aber noch vor Ende des Jahrzehnts.Für neuen Schwung sollen vor allem frische Modelle sorgen. Laut Vertriebsvorstand Mathias Geisen stoßen diese bereits auf großes Interesse. Nun gehe es darum, diese Nachfrage in steigende Verkaufszahlen umzuwandeln. Zusätzliche Impulse erwartet Mercedes aus dem margenstarken Top-End-Segment mit S- und G-Klasse. Gleichzeitig soll im Einstiegsbereich ein Nachfolger der auslaufenden A-Klasse für Volumen sorgen.
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