MASKAT (dpa-AFX) - Für einen Frieden im Iran-Krieg müssen sich die Konfliktparteien nach Ansicht von Omans Außenminister Badr al-Busaidi womöglich zu großen Zusagen durchringen. "Der Erfolg erfordert möglicherweise, dass alle schmerzhafte Zugeständnisse machen, aber das ist gar nichts im Vergleich zum Schmerz und Versagen des Krieges", teilte al-Busaidi bei X mit. Er drängte darauf, dass die zuvor geltende Waffenruhe verlängert und die Gespräche fortgesetzt werden.
Al-Busaidi äußerte sich bei X nach den direkten Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran unter Vermittlung Pakistans, die zunächst ohne greifbares Ergebnis endeten. Ob und wann es zu weiteren Verhandlungen kommt, ist unklar.
Der Minister erklärte, er habe US-Vizepräsident JD Vance nur "Stunden vor Kriegsbeginn" am 28. Februar persönlich getroffen. Dabei habe er den Eindruck gewonnen, dass Vance und auch US-Präsident Donald Trump die "Verstrickungen des Krieges" unbedingt vermeiden wollten./jot/DP/he