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Commerzbank-Übernahme: Geht es jetzt doch schneller als gedacht?

Commerzbank-Übernahme: Geht es jetzt doch schneller als gedacht?

17.4.2026 09:10:12 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 1 min.
Auf den ersten Blick offenbaren die Aussagen von Commerzbank-CEO Bettina Orlopp von dieser Woche wenig Neues zum Übernahmekampf gegen die UniCredit. Die Fronten scheinen weiter verhärtet. Doch das könnte täuschen. Womöglich passiert in den kommenden Monaten doch mehr als gedacht.Die UniCredit wird am 4. Mai im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung neue Aktien ausgeben, um für das danach geplante Tauschangebot an die Commerzbank-Aktionäre ausreichend Papiere zur Hand zu haben. Bei einer Offerte von 0,485 UniCredit-Aktien für eine Commerzbank-Aktie würde der implizite Angebotspreis aktuell bei rund 33,70 Euro liegen. Das ist klar unter dem Commerzbank-Kurs von 34,79 Euro.

Aber selbst die UniCredit sagt, dass sie nur die Schwelle von 30 Prozent überschreiten will. Ist das geschafft, können die Italiener am Markt weiter bis zur Marke von 50 Prozent zukaufen. Das ist bisher alles bekannt gewesen. Commerzbank-CEO Orlopp sagte nun in einem Bloomberg-TV-Interview, man habe über einen möglichen Zusammenschluss gesprochen. Bisher wurde das stets vehement abgeblockt.

Es habe aber Uneinigkeit darüber geherrscht, welcher Unternehmenswert jeder Bank zugestanden werden solle. Außerdem habe man über mögliche Geschäftssegmente des fusionierten Geldhauses gesprochen. Das sind dann doch detailliertere Fragen, als ein Austausch nahelegt. Tatsächlich sind es zentrale Fragen, die sich im Rahmen eines Übernahmeprozesses stellen.
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