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EQS-News: FRIWO setzt strategische Neuausrichtung in 2026 mit Fokus auf Innovationen und Internationalisierung konsequent fort (deutsch)

EQS-News: FRIWO setzt strategische Neuausrichtung in 2026 mit Fokus auf Innovationen und Internationalisierung konsequent fort (deutsch)

23.4.2026 07:00:34 | Quelle: dpa | Lesedauer etwa 5 min.

FRIWO setzt strategische Neuausrichtung in 2026 mit Fokus auf Innovationen und Internationalisierung konsequent fort

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EQS-News: FRIWO AG / Schlagwort(e): Jahresbericht
FRIWO setzt strategische Neuausrichtung in 2026 mit Fokus auf Innovationen
und Internationalisierung konsequent fort

23.04.2026 / 09:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

FRIWO setzt strategische Neuausrichtung in 2026 mit Fokus auf Innovationen
und Internationalisierung konsequent fort

* Konzernumsatz bei 77,4 Mio. Euro und leicht positives ausgewiesenes EBIT

* Nachsteuergewinn von 13,9 Mio. Euro dank transaktionsbedingter
Veräußerungserlöse

* Gute Bilanzqualität nach erfolgreicher finanzieller Sanierung:
Eigenkapitalquote bei 35,6 %

* Ausblick 2026: Wichtige Weichenstellungen für angestrebtes profitables
Mittelfristwachstum - Unsicherheiten hinsichtlich Auswirkungen der
Nahost-Krise

Ostbevern, 23. April 2026 - FRIWO - ein international agierender Anbieter
von Stromversorgungen und Ladetechnik - hat nach Vorlage testierter Zahlen
seine am 25. März 2026 kommunizierten vorläufigen Zahlen bestätigt. So lag
der Konzernumsatz bei 77,4 Mio. Euro (2024: 93,0 Mio. Euro). Das
Bruttoergebnis wurde dank stark gesunkener Herstellungskosten sowie
Effizienzsteigerungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und aufgrund
des verbesserten Produktmixes dennoch von 12,0 Mio. Euro auf 13,7 Mio. Euro
verbessert. Beim EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) wurde trotz
negativer Einmaleffekte der Turnaround von -3,6 Mio. Euro auf 0,1 Mio. Euro
erreicht. Da aus der Veräußerung des E-Drives-Geschäfts inklusive der
Minderheitsanteile am Joint-Venture in Indien und des Hutschienengeschäfts
ein Nachsteuergewinn von 19,0 Mio. Euro realisiert wurde, lag das
Konzernergebnis mit 13,9 Mio. Euro deutlich über Vorjahr (-6,2 Mio. Euro).
Das Ergebnis je Aktie legte entsprechend von -0,73 Euro auf 1,63 Euro zu.
Der Auftragseingang erreichte zum 31. Dezember 2025 solide 76,1 Mio. Euro
und der Auftragsbestand 32,1 Mio. Euro nach einem Auftragseingang von 86,5
Mio. Euro und einem Auftragsbestand von 43,7 Mio. Euro im Jahr 2024.

Für 2026 wird angesichts schwieriger Rahmenbedingungen mit einer verhaltenen
bis stabilen Entwicklung gerechnet. Unverändert positiv blickt der Vorstand
dagegen für die Folgejahre bis 2030. Hierfür werden in diesem Jahr weitere
wichtige strategische Weichenstellungen zur Erreichung des angestrebten
profitablen Wachstums vollzogen.

"Dank der finanziellen Konsolidierung im vergangenen Jahr, dem
abgeschlossenen Portfolioumbau und unserer hohen Kostenflexibilität ist
FRIWO gut gerüstet, um den zu erwartenden Negativeffekten aus der
Nahost-Krise erfolgreich begegnen zu können. So rechnen wir 2026 mit einem
vergleichbaren Umsatzwachstum und einem erneut positiven operativen
Ergebnis", kommentiert Ina Klassen, Vorstand der FRIWO AG. Ihr
Vorstandskollege Dominik Woeffen ergänzt: "Wir haben die FRIWO seit unserem
Amtsantritt Anfang 2025 konsequent umgebaut und fokussieren dabei vor allem
auf unsere hohe Innovationskraft. Hieraus erwarten wir ab der zweiten
Jahreshälfte auch nennenswerte positive Markteinführungen und Kundengewinne.
Damit bleiben wir auf unserem kommunizierten Mittelfristkurs und streben bis
2030 weiterhin ein nachhaltig profitables Wachstum an."

Eigenkapitalquote springt auf 35,6 %

Dank der Transaktionserlöse von insgesamt 28,9 Mio. Euro konnte die
Nettoverschuldung von FRIWO deutlich von 26,0 Mio. Euro auf nur noch 1,9
Mio. Euro zurückgeführt werden. Bedingt hierdurch und dank der
Portfolioverkäufe sank die Bilanzsumme der FRIWO AG zum 31. Dezember 2025
spürbar von 63,7 Mio. Euro Ende 2024 auf 42,4 Mio. Euro. Dank der genannten
positiven Mittelzuflüsse kletterte das Eigenkapital deutlich auf 15,1 Mio.
Euro (Ende 2024: 3,3 Mio. Euro) und die korrespondierende Eigenkapitalquote
auf 35,6 % (Ende 2024: 5,3 %). Nach der damit einhergehenden finanziellen
Sanierung des Konzerns verfügt FRIWO damit über eine gesunde finanzielle und
bilanzielle Basis, um den Konzern zu einem nachhaltig profitablen
Technologieunternehmen weiterzuentwickeln.

Die Mitarbeiterzahl ist zum Jahresende weiter auf 866 (Ende 2024: 1.206)
gesunken; rund 90 % davon sind unverändert in den vietnamesischen Standorten
tätig.

Ausblick 2026: Spürbare Verbesserungen in der zweiten Jahreshälfte geplant

Unter der Prämisse begrenzter Auswirkungen der Nahost-Krise auf die
Weltkonjunktur und die Kostenentwicklung geht der Vorstand für das laufende
Geschäftsjahr 2026 von einem Konzernumsatz in der Spanne von 67 bis 77 Mio.
Euro aus. Aufgrund der aktuell anhaltenden Unsicherheiten hinsichtlich der
Materialverfügbarkeiten kann es zu spürbaren Anpassungen bei den Ein- und
Verkaufspreisen kommen. Zudem ist im Jahresvergleich zu berücksichtigen,
dass im Vorjahr noch Umsätze aus aufgegebenen Geschäftsaktivitäten jeweils
bis zum Vollzug der Transaktionen enthalten waren (14,4 Mio. Euro). Auf
vergleichbarer Basis geht FRIWO daher von einem Umsatzwachstum aus. Dieses
resultiert im Wesentlichen aus neuen Kundenprojekten und aus der Einführung
neuer Standardprodukte. Für das um Sondereffekte bereinigte Konzern-EBIT
(EBIT adjusted) wird, ähnlich wie im Berichtsjahr, ein leicht positiver Wert
erwartet. Ausschlaggebend hierfür ist eine weiter optimierte Kostenbasis und
die Fähigkeit, ausreichend auf die sich bereits aufgrund des
Nahost-Konflikts abzeichnenden Kostensteigerungen im Energie-, Material- und
Logistikbereich reagieren zu können. Hierzu zählen insbesondere die in allen
Geschäftsfeldern fortgesetzte Reduzierung von Fixkosten und
Sachgemeinkosten, die bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr wirksam zur
Ergebnisverbesserung beigetragen hat.

Für die Folgejahre bis 2030 strebt FRIWO unter dem Vorbehalt einer zeitnahen
Stabilisierung der geopolitischen Rahmenbedingungen unverändert ein
nachhaltig profitables Wachstum an. Dank positiver Effekte aus der
Markteinführung innovativer Produkte, der Erweiterung der Produktpalette
sowie der angestrebten Internationalisierung soll der Konzernumsatz um
durchschnittlich bis zu zehn Prozent pro Jahr wachsen. Die EBIT-Marge soll
auf Basis eines verbesserten Produktmixes und einer anhaltend hohen
Kosteneffizienz auf über fünf Prozent steigen.

FRIWO wird Details zu ihrem Jahresabschluss in einem Conference Call heute
ab 11 Uhr präsentieren. Hierfür können Sie sich unter folgendem Link
registrieren:
https://www.appairtime.com/event/bcb45d4a-dd79-4613-9c23-0e58ff0bc5a2

Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie auf den
Investor-Relations-Seiten von FRIWO unter:
www.friwo.com/de/about/investor-relations/

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Vivian Hage
+49 (0) 2532 81 0
ir@friwo.com

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