Nachrichten

Apple, Microsoft, Meta & Co: Die Woche der Wahrheit

Apple, Microsoft, Meta & Co: Die Woche der Wahrheit

27.4.2026 05:45:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.

In dieser Handelswoche wird es wieder richtig spannend. Denn alle fünf Aktien aus dem GAFAM-Index, Apple, Alphabet, Meta, Microsoft und Amazon, legen frische Quartalszahlen vor. An den Märkten wartet man mit Spannung darauf, welche Ergebnisse die fünf Technologieriesen veröffentlichen werden und wie ihre Prognosen für das Gesamtjahr ausfallen.

Besonders im Fokus steht natürlich Apple-Chef Tim Cook, der kürzlich erklärte, dass er nach knapp 15 Jahren ab September seinen Vorstandsposten aufgeben wird. Wenn dann John Ternus den Staffelstab übernimmt, kann er auf ein enormes Fundament mit mehr als zwei Milliarden aktiven iOS-Geräten bauen. Dieses Fundament wird er allerdings auch benötigen. Denn bei all seinen Verdiensten um Apple hinterlässt Tim Cook auch einige Baustellen. Seit Jahren sehnen sich Millionen Fans der Marke nach einer Innovation bei der Hardware, einem Gamechanger, dem berühmten „Ein was habe ich noch“-Moment vergangener Zeiten. Doch alle Versuche, auch nur an den Erfolg der Apple Watch anzuknüpfen, sind bislang gescheitert – die AR-Brille Vision Pro blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück. Ein Apple Car wird es ebenfalls nicht geben.

Der KI- und Cloud-Boom dürfte indes die Geschäfte gerade bei den anderen vier Technologieriesen in den ersten drei Monaten weiter angetrieben haben. Zusätzlich machen sich bei den großen Unternehmen mittlerweile Skaleneffekte bemerkbar, die direkt auf den Gewinn durchschlagen. Die Margen dürften ebenfalls anziehen. „Insgesamt stärkt dieses Bewertungsumfeld in Kombination mit höheren Margen (…) unsere Einschätzung, dass die USA im Vergleich zu ihren globalen Wettbewerbern besser aufgestellt bleiben“, schreibt Barclays-Analyst Venu Krishna. Zumal US-Aktienfonds seit Jahresbeginn trotz der geopolitischen Turbulenzen über 100 Milliarden Dollar an Mittelzufluss verzeichnet haben. Die US-Konsumenten zeigen sich weitgehend robust.


Hier zum vollständigen Artikel