Die Vaudoise Versicherungen weihen ihren sanierten Geschäftssitz «Le Cèdre» ein
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Die Vaudoise Versicherungen weihen ihren sanierten Geschäftssitz
«Le Cèdre» ein
28.04.2026 / 09:30 CET/CEST
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Lausanne, 28. April 2026 - Die Vaudoise Versicherungen weihen
heute ihren sanierten Geschäftssitz «Le Cèdre» ein, der
architektonisches Erbe mit einem modernen Arbeitsumfeld vereint.
Der Geschäftssitz der Vaudoise, 1956 vom Architekten Jean Tschumi
konzipiert, ist eine Ikone der modernen Schweizer Architektur.
Tschumis richtungsweisende Vision macht das «Cèdre» durch
Architektur, Design, Kunst und Funktionalität zum Gesamtkunstwerk.
Nach einer umfassenden Sanierung beginnt für das denkmalgeschützte
Gebäude eine neue Etappe. Das Projekt knüpft bewusst an die
ursprüngliche Idee Jean Tschumis an und stärkt die Verbindung
zwischen architektonischem Erbe, Kunst und zeitgemässer Nutzung.
So entsteht eine lebendige Kontinuität zwischen Vergangenheit und
Gegenwart.
Der Geschäftssitz gilt als beispielhafter Ausdruck der modernen
Architektur. Jean Tschumi entwickelt ein offenes, helles und
funktionales Design, das Industriematerialien wie Beton, Glas und
Aluminium vollständig integriert. Ausserdem wagt er sich auch an
technische Innovationen wie Grossraumbüros, ein
Personalrestaurant, eine Tiefgarage oder die aktive Deckenheizung,
alles neue Konzepte für die Schweiz.
Eine respektvolle und zeitgemässe Sanierung
Trotz einer ersten Sanierung in den 1990er Jahren entsprach das
Gebäude nicht mehr den heutigen Anforderungen an Komfort, Technik
und Energieeffizienz. Ziel war es daher, das architektonische Erbe
zu bewahren und gleichzeitig an moderne Standards sowie neue
Arbeitsformen anzupassen.
Bei der Sanierung des Cèdre sollte das ursprüngliche Potenzial des
Gebäudes maximal genutzt werden, indem die von Jean Tschumi
angedachten Konzepte, Materialien und Prinzipien so weit wie
möglich weitergeführt wurden.
2024 wurde vor Beginn der Arbeiten eine umfassende
Bestandsaufnahme durchgeführt, um einen genauen Bezugsrahmen für
die historische Substanz des Gebäudes, seine ursprünglichen
Funktionen und seine identitätsstiftenden Elemente zu definieren.
Diese Analyse ermöglichte es, die Aufwertung des kulturellen
Erbes, den Komfort der Mitarbeitenden und die heutigen Ansprüche,
insbesondere im Hinblick auf Nachhaltigkeit, unter einen Hut zu
bringen.
«Un moment charnière»
Auf dieser Basis wurde bereits 2020 ein Architekturwettbewerb auf
Einladung mit sieben Architekturbüros durchgeführt. Die Jury,
bestehend aus Jean Tschumis Sohn Bernard Tschumi, Vertretern des
Verwaltungsrats, der Geschäftsleitung, des Denkmalschutzes und
Architekten, entschied sich für das Projekt «Un moment charnière»
des Lausanner Büros Itten+Brechbühl AG (IB). Dieses verfolgt einen
pragmatischen Ansatz, der den Denkmalwert des Gebäudes
berücksichtigt und im Einklang mit Worksmart@Vaudoise steht.
Auch die Begegnungszonen zwischen den zwei Flügeln - die
«charnières» - wurden von IB umgestaltet, um den neuen
Arbeitsweisen und dem Komfort der Mitarbeitenden gerecht zu
werden.
Auf mehreren Etagen wurden die Innenwände auf der Südseite
entfernt oder durch Glaswände ersetzt, um Transparenz, Tageslicht
und Ausblicke zu verbessern.
Farbkonzept
Der Innenausbau wurde vom Büro CCHE realisiert, das für die
Auswahl von Materialien, Farben und Mobiliar verantwortlich
zeichnete.
Alle Elemente wurden sorgfältig aufeinander abgestimmt, um ein
harmonisches Gesamtbild zu erzielen.
Die Farbgestaltung orientiert sich an der von Jean Tschumi
entwickelten ursprünglichen Farbpalette. Sie lassen erkennen, auf
welchem Stockwerk man sich befindet und wo die Besprechungszimmer
zu finden sind. Die Farben werden nach Raum und nicht nach Fläche
eingesetzt, was den Innenräumen Struktur verleiht.
Das gesamte Projekt erfüllt die Kriterien des WELL-Gold-Labels
(Zertifizierung ausstehend) und stellt das Wohlbefinden der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter -Luftqualität, natürliches Licht,
Wärmekomfort, Ergonomie und Akustik - in den Mittelpunkt.
Möbel und Kunstwerke: das Erbe bewahren
In derselben Logik sind auch die Möbel ein wichtiger Bestandteil
der architektonischen Identität des Cèdre. Im Rahmen der Sanierung
hat die Vaudoise mehrere vom Architekten für das Gebäude
entworfene Stücke neu angefertigt. Mit Unterlagen aus dem Archiv
des Unternehmens wurden gewisse Möbelstücke so nah wie möglich an
den Originalen nachgebaut. Anpassungen wurden lediglich gemacht,
um den zeitgemässen Komfort- und Nachhaltigkeitsstandards zu
entsprechen. Diese Neuauflagen sind Gegenstand einer Ausstellung
im Mudac: Jean Tschumi Designer.
Die Werke von Claudia Comte und Yann Gross
Neben der Restauration und Erhaltung der Originalwerke hat die
Kunstkommission auch neue Kreationen aufgenommen, die mit einer
zeitgenössischen Interpretation der Architektur in Einklang
stehen.
Die Waadtländer Künstlerin Claudia Comte schuf eine Skulptur (Big
Cedar Leaf, 2025) sowie ein Wandgemälde in situ in der
Eingangshalle (Sunrise on the Lake, 2025). Die Skulptur wurde aus
dem Stamm der Zeder geformt, die 2023 vor dem Geschäftssitz
umgestürzt war. Ihr Eichensockel stammt aus einem Waadtländer Wald
und trägt somit zu der starken Verbindung zwischen Materie, Raum
und Heimat des Werkes bei.
Die Kunstkommission hat zudem den Fotografen Yann Gross
beauftragt. In seiner Serie Fortune (2025) beschäftigt sich der
Künstler mit der immer wichtiger werdenden Frage, wie ein
Waldökosystem erhalten werden kann.
Ein lebendiges Erbe
Mit dieser Sanierung unterstreicht die Vaudoise ihre Fähigkeit,
mit der Zeit zu gehen, ohne ihre Identität zu verlieren. Getreu
der Vision von Jean Tschumi verkörpert das sanierte Gebäude eine
lebendige Beziehung zwischen kulturellem Erbe, Architektur, Kunst
und heutigen Anforderungen.
Das «Cèdre» ist von nationaler Bedeutung und stellt ein zentrales
Zeugnis der Unternehmensarchitektur des 20. Jahrhunderts dar. Es
ist der Arbeitsort von rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
und soll auch künftig ein Ort bleiben, der Geschichte, Architektur
und Arbeitskultur miteinander verbindet.
Zitate
«Es war für uns sehr wichtig, den Geist des Werks Jean Tschumis zu
bewahren und es gleichzeitig an die aktuellen Herausforderungen
anzupassen. Diese Sanierung ist ein perfektes Beispiel für unsere
Fähigkeit, Kulturerbe und Modernität, Tradition und Innovation
miteinander zu verbinden.»
Philippe Hebeisen
Präsident des Verwaltungsrats der Vaudoise Versicherungen
«Diese Sanierung ist Ausdruck unseres nachhaltigen Engagements,
das Bestehende wertzuschätzen, die Energieeffizienz zu steigern
und einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Arbeitsplatz zu
schaffen. Wir sanieren keine Mauern, wir gestalten die Zukunft
unseres Unternehmens, indem wir Innovation als
Transformationsmotor integrieren, um Zusammenarbeit neu zu
gestalten und überdenken.»
Jean-Daniel Laffely
Generaldirektor und CEO der Vaudoise Versicherungen
«Ich glaube, wir können von einem grossen Erfolg sprechen. Was
mich berührt, ist das Wiederaufleben ursprünglicher Ideen von Jean
Tschumi. Man erkennt diese mathematisch anmutende Eleganz: nur
das, was notwendig ist, nicht mehr und nicht weniger. Eine seltene
Präzision, die dieser Sanierung eine bemerkenswerte Richtigkeit
verleiht.»
Bernard Tschumi
Architekt und Sohn von Jean Tschumi
«Das Gebäude war 1956 in seiner Funktionsweise und Ästhetik seiner
Zeit voraus. Die Herausforderung der Sanierung bestand darin, den
Räumen und Anlagen einen Hauch von Modernität zu verleihen und
dabei den Geist von Tschumis Projekt zu bewahren und die
historischen Elemente wieder in den Vordergrund zu rücken. So
konnten wir die Modernität dieses ikonischen Gebäudes aufzeigen.»
Paul-Antoine Terrier
EPFL-Architekt / ECL-Ingenieur, Architekt des Büros
Itten+Brechbühl AG
«Eine Sanierung, die den zeitlosen Charakter eines Gebäudes
beibehält und die Fähigkeit hat, sich anzupassen und den
Bedürfnissen der Nutzer gerecht zu werden, ist ein Erfolg.»
Chloé Eckert
Architektin-Denkmalpflegerin, Denkmalpflege, Kanton Waadt
Bild: Leo Fabrizio
Das vollständige Pressedossier und Fotos finden Sie hier.
Kontakt für Medienschaffende:
Valérie Beauverd, Kommunikation und Media Relations, +41 21 618 87
25, media@vaudoise.ch
Über Jean Tschumi (1904-1962)
Der Schweizer Architekt und Designer Jean Tschumi absolvierte eine
Ausbildung am Technicum in Biel und an der École Nationale
Supérieure des Beaux-Arts in Paris. Er begann seine Karriere als
Innenarchitekt bei Émile Jacques Ruhlmann, bevor er als Zeichner
für das Passagierschiff Normandie arbeitete; zwei Erfahrungen, die
seinen architektonischen Ansatz und seine Liebe zum Detail, zum
Material und zum Licht nachhaltig prägten. Sein Werk zeichnet sich
durch eine Gesamtkonzeption der architektonischen Projekte aus,
bei der Möbel und dekorative Elemente im Mittelpunkt stehen. Der
Höhepunkt dieses Ansatzes ist das Cèdre, das seine Forschungen
über Modernität, Funktionalität und die Integration von Kunst in
die Architektur zusammenfasst.
Die Gruppe Vaudoise Versicherungen
Die Vaudoise Versicherungen gehören zu den zehn grössten
Privatversicherern in der Schweiz. Das 1895 gegründete Unternehmen
bietet hochwertige Beratung und Produkte in allen Bereichen der
Versicherung, der Vorsorge und der Vermögensverwaltung. Die
Vaudoise ist nah bei ihren Kundinnen und Kunden, sowohl für die
Beratung als auch bei der Schadenregulierung. Die Gruppe
beschäftigt über 2 000 Mitarbeitende (VZÄ), darunter sind rund 100
Lernende und Personen in Ausbildung. Ganz im Sinne ihrer
genossenschaftlichen Wurzeln gibt die Vaudoise ihren Kundinnen und
Kunden einen Teil ihres Gewinns in Form von
Prämienrückerstattungen weiter. In den Jahren 2026-2027 verteilt
sie so CHF 40 Millionen. Die Aktien der Vaudoise Versicherungen
Holding AG sind an der SIX Swiss Exchange kotiert (VAHN).
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Ende der Medienmitteilungen
Originalinhalt anzeigen:
https://eqs-news.com/?origin_id=188d1173-40be-11f1-8534-027f3c38b9
23=de
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Vaudoise Assurances
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1001 Lausanne
Schweiz
Telefon: 0216188080
E-Mail: info@vaudoise.ch
Internet: www.vaudoise.ch
ISIN: CH0021545667
Valorennummer: 2154566
Börsen: SIX Swiss Exchange
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