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Apple: 100 Milliarden mehr für Aktienkäufe und Dividenden-Plus

Apple: 100 Milliarden mehr für Aktienkäufe und Dividenden-Plus

30.4.2026 20:53:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.
Big-Tech-Zahlen vollständig: Auch Apple übertrifft die Erwartungen – und legt ein neues Geschenk für Aktionäre obendrauf. Nach Börsenschluss in den USA veröffentlichte Apple am Donnerstag seine Zahlen. Der Konzern erweitert sein Aktienrückkaufprogramm um bis zu 100 Milliarden Dollar und erhöht die Dividende leicht. Trotzdem reagiert die Aktie nachbörslich zunächst kaum.Der Umsatz steigt um 17 Prozent auf 111,2 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit 109,7 Milliarden Dollar gerechnet. Apple selbst hatte zuvor ein Wachstum von 13 bis 16 Prozent in Aussicht gestellt.Treiber sind vor allem iPhone und Mac. Neue Produkte wie das MacBook Neo, das iPhone 17e, neue iPad-Air-Modelle und ein frisches MacBook Pro stützen das Geschäft. Besonders das günstigere MacBook Neo kommt offenbar gut an und ist bei mehreren Händlern weiter ausverkauft.Wichtig ist auch das China-Geschäft. Die Erlöse liegen dort mehr als eine Milliarde Dollar über den Schätzungen. Das ist ein starkes Signal, nachdem Apple in China zuletzt immer wieder unter Druck stand.Dazu kommt die Kapitalpolitik. Apple erweitert das Aktienrückkaufprogramm um bis zu 100 Milliarden Dollar. Die Dividende steigt um 4 Prozent von 0,26 auf 0,27 Dollar je Aktie.Die Aktie reagiert nachbörslich zunächst kaum. Das zeigt: Der Markt hatte bereits einiges erwartet. Auch DER AKTIONÄR hatte im Vorfeld geschrieben, dass Apple die Erwartungen wohl mindestens übertreffen muss, um eine Enttäuschung zu vermeiden (siehe Beiträge am Artikelende).Nach den Zahlen von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft steht Apple unter besonderer Beobachtung. Die Konkurrenz investiert massiv in Rechenzentren, Cloud und KI-Infrastruktur. Apple geht einen anderen Weg und setzt stärker auf KI direkt im Gerät und in bestehenden Anwendungen.Das kann Margen und Cashflow schonen. Es kann aber auch zur Belastung werden, wenn Apple bei sichtbaren KI-Funktionen weiter hinter den Erwartungen zurückbleibt. Der neue CEO John Ternus übernimmt im September und bekommt damit eine starke operative Basis, aber auch eine klare Aufgabe: Apple muss zeigen, dass der vorsichtigere KI-Kurs reicht.
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