LUXEMBURG (dpa-AFX) - Mit dem Ölpreisschub im Zuge des Iran-Krieges hat die Inflation in der Eurozone auch im April deutlich zugelegt. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 3,0 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im März hatte die Inflationsrate bei 2,6 Prozent gelegen. Volkswirte hatten im Schnitt diese Entwicklung erwartet. Die Europäischen Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig eine Jahresteuerung von zwei Prozent an.
Im Vergleich zum Vormonat legten die Preise um 1,0 Prozent zu. Auch dies war so erwartet worden./jsl/jkr/jha/