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Reiche: LNG-Terminals liefern Energie in schwierigen Zeiten

Reiche: LNG-Terminals liefern Energie in schwierigen Zeiten

30.4.2026 11:45:12 | Quelle: dpa | Lesedauer etwa 2 min.

WILHELMSHAVEN (dpa-AFX) - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat bei dem Besuch eines schwimmenden LNG-Terminals in Wilhelmshaven die Bedeutung der Flüssigasimporte für die Energiesicherheit hervorgehoben. "LNG-Terminals sind heute ein zentraler Baustein unserer Energieversorgung. Sie sichern die Gasversorgung für Haushalte und Industrie verlässlich, auch in schwierigen Zeiten", sagte die CDU-Politikerin. "Zugleich machen sie uns unabhängiger und erhöhen unsere Widerstandsfähigkeit in einem angespannten Marktumfeld."

Reiche besuchte das Spezialschiff "Höegh Esperanza", das in der Jade vor Wilhelmshaven liegt. An solchen LNG-Terminals wird das von Tankern bei minus 162 Grad angelieferte verflüssigte Erdgas in Gas umgewandelt und dann im gasförmigen Zustand an Land gepumpt. Die Bundesregierung hatte den Aufbau der milliardenschweren Infrastruktur nach dem russischen Angriff auf die Ukraine forciert, um unabhängig von russischen Gaslieferungen zu werden.

Drei staatlich betriebene LNG-Terminals

Die "Höegh Esperanza" ist eines der beiden Terminalschiffe in Wilhelmshaven. Das Spezialschiff kam Ende 2022 in Wilhelmshaven an und ging wenig später in Betrieb. Das zweite LNG-Terminalschiff, die "Excelsior", die in Sichtweite liegt, nahm vor rund einem Jahr den Betrieb auf.

Betrieben werden diese schwimmenden LNG-Terminals von der bundeseigenen Deutsche Energy Terminal Gesellschaft (DET). "Wie wir täglich erfahren, leistet unsere LNG-Infrastruktur in dieser geopolitisch schwierigen Zeit einen unerlässlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit von Deutschland und Europa", sagte DET-Geschäftsführer Peter Röttgen.

Neben den drei staatlich von der DET betriebenen Terminals in Wilhelmshaven und Brunsbüttel gibt es auch noch das Rügener LNG-Terminal in Mukran der Firma Deutsche Regas. Der Start eines weiteren von der DET betriebenen LNG-Terminals in Stade verzögerte sich zuletzt - es soll 2026 in Betrieb gehen./len/DP/jha