Auch der künftige CEO John Ternus (Foto oben) äußert sich offensiv: „Wir haben eine unglaubliche Roadmap vor uns. Das ist die spannendste Zeit in meinen 25 Jahren bei Apple, um Produkte und Services zu entwickeln.“ Ternus übernimmt am 1. September von Tim Cook. Cook bleibt Executive Chairman.
Cook verweist auf starke Nachfrage. Die iPhone-17-Reihe sei, gemessen an den Verkäufen bis zum März-Quartal, Apples bislang erfolgreichste Smartphone-Generation. „Wir sehen eine starke Reaktion – nicht nur von Kunden, die von früheren Generationen upgraden, sondern auch von Menschen, die sich zum ersten Mal für ein iPhone entscheiden.“
Der iPhone-Umsatz stieg um 22 Prozent auf rund 57 Milliarden Dollar und lag im Rahmen der Erwartungen. Gebremst wurde das Wachstum lediglich durch Lieferengpässe, nicht durch fehlende Nachfrage.Analysten springen auf. JPMorgan sieht robuste Marktanteilsgewinne. Wedbush lobt starke Umsätze und Gewinne, angeführt von iPhone und Services, besonders in China. Bloomberg Intelligence schreibt, Apple zeige bei den Margen keine negativen Effekte durch steigende Speicherpreise und meistere diese Herausforderung offenbar besser als viele andere Hardware- und Cloud-Anbieter.Ganz ohne Risiken ist der Bericht aber nicht. Apple warnt vor steigenden Kosten für Speicherchips. Cook sagte, die Belastung werde im laufenden Quartal „deutlich höher“ ausfallen. Zudem bleiben Engpässe bei Macs ein Thema. Laut Cook habe Apple die Nachfrage nach bestimmten Macs unterschätzt. Die Beschränkungen dürften noch „mehrere Monate“ anhalten.