1.5.2026 16:56:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.Der nächste Zoll-Schock aus Washington. US-Präsident Donald Trump droht mit deutlich höheren Abgaben auf Autos und Trucks aus der Europäischen Union. Die Zölle sollen auf 25 Prozent steigen. Für europäische Hersteller wäre das ein neuer Schlag. Besonders heikel: Die Drohung kommt ausgerechnet an einem Feiertag in Deutschland, während die Wall Street bereits handelt.Konkret schrieb Trump auf seiner Social-Media-Plattform, die Europäische Union halte sich nicht an ein vollständig vereinbartes Handelsabkommen. Deshalb werde er in der kommenden Woche die Zölle auf Autos und Trucks aus der EU erhöhen. „Der Zoll wird auf 25 Prozent erhöht.“Eine wichtige Einschränkung machte Trump ebenfalls: „Wenn sie Autos und Trucks in US-Werken produzieren, gibt es keine Zölle.“Für europäische Hersteller ist das ein zweischneidiges Signal. Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW betreiben zwar Werke in den USA. Gleichzeitig importieren europäische Autobauer aber weiterhin Modelle aus Europa in den US-Markt.Besonders empfindlich könnte es Stellantis treffen. Der Konzern bringt unter anderem Alfa Romeo, Fiat und Maserati aus Europa in die USA. Die US-Aktie von Stellantis gab nach der Meldung zeitweise um mehrere Prozent nach.
Der Schritt würde den Handelskonflikt zwischen den USA und der EU wieder verschärfen. Eigentlich hatten beide Seiten bereits im vergangenen Jahr eine Vereinbarung geschlossen. Die EU sollte Abgaben auf US-Industriegüter streichen, im Gegenzug sollte für die meisten EU-Produkte eine Zollobergrenze von 15 Prozent gelten. Die Umsetzung stockte jedoch.Nun drängelt Trump also wieder auf seine typische „Deal“-Art. Weitere Details nannte der US-Präsident nicht. Klar ist nur: Die Autoindustrie steht wieder mitten im Zoll-Streit. Hier zum vollständigen Artikel