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Pressestimme: 'Südwest Presse' zur Krise der Pflegeversicherung

Pressestimme: 'Südwest Presse' zur Krise der Pflegeversicherung

4.5.2026 03:35:05 | Quelle: dpa | Lesedauer etwa 1 min.

ULM (dpa-AFX) - "Südwest Presse" zur Krise der Pflegeversicherung:

"Der Pflegeversicherung sollen sechs Milliarden Euro fehlen. Die will sich die Gesundheitsministerin zumindest zu erheblichen Teilen von den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen holen. Nehmen wir die Erhöhung der Zuzahlungen für die stationäre Pflege. Die sinken bislang nach einem Jahr im Pflegeheim. Künftig, so ist offensichtlich der Plan, soll erst nach 18 Monaten gesenkt werden. Was sich immer noch nicht genug herumgesprochen hat: Schon jetzt zahlen die Pflegeheimbewohner zwischen 3000 und 3500 Euro monatlich selbst. In den nächsten Jahren wird die Zahl der Bedürftigen weiter wachsen. Die Gesellschaft wird höhere Kosten in Kauf nehmen müssen. Das wird Verzicht an anderer Stelle bedeuten - ob es nun die Beiträge oder Steuern betrifft. Aber jeder könnte irgendwann der Pflege bedürfen. Deswegen muss der Kollaps des Systems verhindert werden. In unser aller Interesse."/yyzz/DP/he