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EQS-News: Deutsche Beteiligungs AG: Erfolgreiche Veräußerungen stärken Liquidität; 152 Millionen Euro für Opportunitäten; Jahresprognose bestätigt (deutsch)

EQS-News: Deutsche Beteiligungs AG: Erfolgreiche Veräußerungen stärken Liquidität; 152 Millionen Euro für Opportunitäten; Jahresprognose bestätigt (deutsch)

7.5.2026 05:32:47 | Quelle: dpa | Lesedauer etwa 4 min.

Deutsche Beteiligungs AG: Erfolgreiche Veräußerungen stärken Liquidität; 152 Millionen Euro für Opportunitäten; Jahresprognose bestätigt

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EQS-News: Deutsche Beteiligungs AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Private
Equity
Deutsche Beteiligungs AG: Erfolgreiche Veräußerungen stärken Liquidität; 152
Millionen Euro für Opportunitäten; Jahresprognose bestätigt

07.05.2026 / 07:30 CET/CEST
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Deutsche Beteiligungs AG: Erfolgreiche Veräußerungen stärken Liquidität; 152
Millionen Euro für Opportunitäten; Jahresprognose bestätigt

* Erfolgreiche Exits von duagon und Kraft & Bauer vollzogen

* Neue Beteiligung: Hipp Technology Group; gezielter Ausbau im
Healthcare-Sektor

* Verfügbare Mittel durch erfolgreiche Veräußerungen deutlich gestiegen:
152,4 Mio. Euro (31. Dezember 2025: 103,1 Mio. Euro)

* NAV je Aktie 35,29 Euro [1]; zum Stichtag durch niedrige
Kapitalmarktmultiplikatoren belastet; bereits im April klare Erholung
sichtbar

* EBITA Fondsberatung: 3,1 Mio. Euro (Q1 2025: 3,8 Mio. Euro)

* Prognose für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt

* Dividendenvorschlag 1,00 Euro je Aktie; Aktienrückkaufprogramm bis 31.
Juli 2026 verlängert

* Hauptversammlung am 2. Juni 2026 in Frankfurt am Main

Frankfurt am Main, 7. Mai 2026. Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG)
veröffentlicht ihre Quartalsmitteilung für das erste Quartal des
Geschäftsjahres 2026. Die Gesellschaft blickt auf ein transaktionsreiches
Auftaktquartal zurück: Im Berichtszeitraum kam es zu einer neuen Investition
sowie drei vollzogenen Veräußerungen. In den vergangenen acht Monaten konnte
die DBAG insgesamt sogar sieben attraktive Transaktionen unter
anspruchsvollen Bedingungen umsetzen, davon drei Veräußerungen sowie vier
Investitionen. Die Erlöse aus den erfolgreichen Veräußerungen stärken die
Liquiditätsbasis erheblich. Somit stiegen die verfügbaren Mittel auf 152,4
Millionen Euro, nach 103,1 Millionen Euro zum Ende des Geschäftsjahres 2025.

Der Nettovermögenswert (NAV) je Aktie lag zum Stichtag 31. März 2026 bei
35,29 Euro (zum 31.12.2025: 36,37 Euro). Der Rückgang ist im Wesentlichen
auf niedrige Kapitalmarktmultiplikatoren zurückzuführen, die die DBAG zur
Bewertung ihrer Portfoliounternehmen heranzieht. Bereits im April haben sich
die Multiplikatoren deutlich erholt. Das Konzernergebnis lag bei
-20,5 Millionen Euro (Q1 2025: 9,2 Millionen Euro), maßgeblich getrieben
durch bewertungsbedingte Effekte. Das EBITA der Fondsberatung entwickelte
sich planmäßig und betrug 3,1 Millionen Euro (Q1 2025: 3,8 Millionen Euro).

Healthcare im Fokus: DBAG investiert in Hipp Technology Group
Mit der vereinbarten Beteiligung an der Hipp Technology Group baut die DBAG
ihren Anteil im strukturell bedingt wachstumsstarken Healthcare-Sektor aus.
Die Hipp Technology Group ist ein führender Entwicklungs- und
Fertigungspartner der Medizintechnik mit einem prognostizierten Umsatz von
rund 95 Millionen Euro für 2026. Der von der DBAG beratene DBAG Fund VIII
wird im Rahmen eines Management-Buyouts die Mehrheit an dem Unternehmen
erwerben; der Vollzug wird im zweiten Quartal 2026 erwartet. Das Unternehmen
profitiert von langfristigen Wachstumstreibern wie dem demografischen
Wandel, steigendem OEM-Outsourcing und zunehmender regulatorischer
Komplexität. Die Transaktion wurde über das proprietäre Netzwerk der DBAG
vor einem strukturierten Auktionsprozess vereinbart.

Exits stärken Feuerkraft für neue Investitionen

Im Berichtsquartal wurden die Veräußerungen von duagon (vollzogen im Januar
2026) und Kraft & Bauer (vereinbart und vollzogen im März 2026) erfolgreich
abgeschlossen. Mit Kraft & Bauer veräußert die DBAG nach mehr als sieben
Jahren ein Industrieunternehmen, das sie vom Nischenanbieter zum
technologisch und international aufgestellten Marktführer bei
Brandschutzsystemen für Werkzeugmaschinen entwickelt hat. Die DBAG ist
zuversichtlich, in den nächsten Monaten über weitere erfolgreiche Exits
berichten zu können.

"Wir haben die Dynamik unserer Portfolioentwicklung in den vergangenen
Monaten nochmals deutlich gesteigert", sagt Tom Alzin, Sprecher des
Vorstands der Deutschen Beteiligungs AG. "Wir veräußern Unternehmen, wenn
die Marktbedingungen stimmen, und investieren neu, wo wir strukturelles
Wachstum sehen. Das stärkt unsere Liquidität und gibt uns die Flexibilität,
auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld entschlossen zu handeln."

Diversifiziertes Portfolio

Ein breit diversifiziertes Portfolio ist einer der Grundpfeiler der
Investitionsstrategie der DBAG, und dies gilt über alle Anlagestrategien
hinweg. Die DBAG verfolgt die makroökonomischen Entwicklungen, darunter
steigende Handelszölle, temporäre Lieferkettenunterbrechungen und
geopolitische Spannungen, eng, und berücksichtigt diese in ihrer
Risikoeinschätzung. Vor diesem Hintergrund bestätigt der Vorstand die
Prognose für das Geschäftsjahr 2026.

Aktionärsorientierte Ausschüttungspolitik wird konsequent fortgesetzt
Die DBAG setzt ihre aktionärsorientierte Ausschüttungspolitik konsequent
fort: Das im März 2025 gestartete Aktienrückkaufprogramm mit einem
Gesamtvolumen von bis zu 20 Millionen Euro wurde bis zum 31. Juli 2026
verlängert. Da die DBAG-Aktie mit einem Abschlag zum NAV gehandelt wird,
erhöht jeder Rückkauf den NAV je Aktie der verbleibenden Aktionäre. Hinzu
kommt ein steuerlicher Vorteil: Im Gegensatz zur Dividende, die der
Kapitalertragsteuer unterliegt, führt der Rückkauf zu einer steuerneutralen
Wertsteigerung, mit allenfalls deutlich nachgelagerter Besteuerung. Darüber
hinaus schlägt der Vorstand der Hauptversammlung am 2. Juni 2026 eine
Dividende von 1,00 Euro je Aktie vor.

1] Anzahl der sich im Umlauf befindlichen Aktien zum 31. März 2026:
17.376.151

Kontakt:
Brigitte Friedrich-Haack
Director Shareholder Relations
E-Mail: brigitte.friedrich-haack@dbag.de
Telefon: +49 69 95787 293


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