Instone Group: Solider Jahresauftakt trotz geopolitischer Belastungsfaktoren; institutionelle Verkäufe in Kürze erwartet
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Instone Group: Solider Jahresauftakt trotz geopolitischer
Belastungsfaktoren; institutionelle Verkäufe in Kürze erwartet
07.05.2026 / 07:30 CET/CEST
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Instone Group: Solider Jahresauftakt trotz geopolitischer
Belastungsfaktoren; institutionelle Verkäufe in Kürze erwartet
* Bereinigte Umsatzerlöse von 79,3 Millionen Euro im ersten Quartal 2026
(Q1-2025: 105,0 Millionen Euro) noch von witterungsbedingt temporär
geringerer Bautätigkeit beeinträchtigt, die im Jahresverlauf planmäßig
aufgeholt wird
* Im Branchenvergleich weiterhin hohe Rohergebnismarge von 27,6 Prozent
(Q1-2025: 26,8 Prozent) bleibt unverändert Beleg für die Qualität der
Projekte und Kostenführerschaft der Instone Group
* Verkäufe von 41,7 Millionen Euro (Q1-2025: 41,6 Millionen Euro) spiegeln
kurzfristige Zurückhaltung wegen geopolitischer Unsicherheitsfaktoren
wider; institutionelle Verkäufe in fortgeschrittenen Gesprächen
* Ergebnis nach Steuern von 0,9 Millionen Euro (Q1-2025: 7,5 Millionen
Euro); deutlicher Gewinnanstieg infolge steigender Erlöse in nächsten
Quartalen erwartet
* Mit einer sehr starken Bilanz (Loan-to-Cost: 18,8 Prozent) ist das
Unternehmen gut aufgestellt für zusätzliches Wachstum
* Bestätigung der Prognose für 2026: Umsatzerlöse von 550 bis 600
Millionen Euro, Nettoergebnis von 35 bis 40 Millionen Euro, Verkäufe von
650 bis 750 Millionen Euro
Essen, 7. Mai 2026: Die Instone Real Estate Group SE ("Instone Group") ist
in einem Umfeld, das kurzfristig stark von geopolitischen Belastungsfaktoren
geprägt ist, insgesamt mit einer soliden Geschäftsentwicklung in das
Geschäftsjahr 2026 gestartet. Während das Interesse von privaten und
institutionellen Investoren im ersten Quartal 2026 allgemein weiter
zugenommen hat und sich die Reservierungen auf einem hohen Niveau befinden,
hat sich der Ausbruch der Konflikte im Nahen Osten kurzfristig negativ auf
die Anzahl der abgeschlossenen Kaufverträge im Privatkundensegment
ausgewirkt. Das institutionelle Geschäft ist hingegen von der Situation
aktuell weniger betroffen. Zwei Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von
rund 80 Millionen Euro befinden sich bereits in fortgeschrittenen
Verhandlungen. In den nächsten Monaten wird auf Basis der hohen
Reservierungen bei einer Entspannung der geopolitischen Lage mit
Nachholeffekten im Einzelvertrieb gerechnet und die Aufnahme von mehreren
Vertriebsstarts versprechen dabei deutlich positive Nachfrageimpulse. Es ist
somit davon auszugehen, dass das Verkaufsziel für das Gesamtjahr erreicht
wird.
Im ersten Quartal hat sich der vergleichsweise kalte Winter auch dämpfend
auf die Bautätigkeit ausgewirkt. Es ist zu erwarten, dass diese Effekte im
weiteren Jahresverlauf aufgeholt werden und so in den kommenden Quartalen
mit deutlich höheren Erlösen und Gewinnen zu rechnen ist. Die Prognose für
das Geschäftsjahr 2026 kann so insgesamt bestätigt werden.
Instone Group behauptet branchenführende Profitabilität
Die bereinigten Umsatzerlöse lagen im ersten Quartal 2026 bei 79,3 Millionen
Euro und damit planmäßig noch unter dem Vorjahresniveau (Q1-2025: 105,0
Millionen Euro), was vor allem auf eine geringere Bauleistung infolge des
kälteren Winters zurückzuführen ist. Es ist davon auszugehen, dass diese im
weiteren Jahresverlauf planmäßig aufgeholt wird. Der Abschluss von
institutionellen Verkäufen und eine erwartete Dynamisierung der Verkäufe im
Einzelvertrieb wird sich zusätzlich positiv auf die Umsatzerlöse auswirken.
Die bereinigte Rohergebnismarge lag im ersten Quartal 2026 mit 27,6 Prozent
(Q1-2025: 26,8 Prozent) weiterhin auf einem sehr hohen und branchenführenden
Niveau. Die führende Profitabilität unterstreicht die Qualität des
Projektportfolios und ist auch auf strukturelle Wettbewerbsvorteile, wie
Skaleneffekte im Einkauf sowie die hohe Wertschöpfungstiefe, zurückzuführen.
Für das Gesamtjahr 2026 wird unverändert mit einer bereinigten Bruttomarge
von über 24,0 Prozent gerechnet. Der Nahost-Konflikt und der starke Anstieg
der Rohölpreise und Energiekosten hat bereits zu einem Anstieg der Kosten
von einzelnen Baumaterialien geführt. Die starke Marktposition der Instone
Group und konservative Kostenansätze lassen jedoch für das laufende
Geschäftsjahr keine spürbar negativen Auswirkungen auf die Jahresprognose
erwarten.
Aufgrund des vorübergehend deutlich geringeren Erlösvolumens und eines
leicht gestiegenen Plattformaufwands hat sich das bereinigte operative
Ergebnis (bereinigtes EBIT) auf 4,6 Millionen Euro verringert (Q1-2025: 12,9
Millionen Euro). Das bereinigte Ergebnis nach Steuern (EAT) von 0,9
Millionen Euro lag, bei einem erwartungsgemäß auch etwas negativerem
Nettofinanzergebnis, ebenfalls noch unter dem Vorjahr (Q1-2025: 7,5
Millionen Euro). Der Vorstand geht aber davon aus, dass mit einem Anziehen
der Verkäufe und der Bauleistung in den kommenden Quartalen mit deutlich
höheren Ergebnissen und einem Erreichen der Gewinnprognose zu rechnen ist.
Geopolitische Unsicherheit belastet Verkäufe trotz hohen Kundeninteresses;
positive Entwicklung im institutionellen Geschäft mit erwarteten
kurzfristigen Abschlüssen
Die Instone Group hat im Auftaktquartal, welches das generell saisonal
schwächste Quartal darstellt, Immobilien im Wert von 41,7 Millionen Euro
veräußert, was noch auf dem Niveau des Vorjahres liegt (Q1-2025: 41,6
Millionen Euro). Das Verkaufsvolumen im Einzelvertrieb konnte dabei um 5,9
Prozent auf 41,0 Millionen Euro im Jahresvergleich zulegen.
Im Stückvertrieb an private Kapitalanleger und Eigennutzer liegt das
Kundeninteresse, gemessen an wichtigen Nachfrageindikatoren wie den
Reservierungen, weiterhin deutlich über dem Vorjahr. Der Konflikt im Nahen
Osten und die dadurch ausgelöste makroökonomische Unsicherheit hat sich
jedoch temporär deutlich belastend auf die Abschlussbereitschaft ausgewirkt.
Die erhöhte Unsicherheit spiegelt sich auch in einem erhöhten Zeitbedarf bei
Banken für Kreditprüfungsprozesse wider, was sich ebenso negativ auf die
Vertriebsgeschwindigkeit auswirkt. Es ist zu erwarten, dass sich das hohe
Kundeninteresse mit dem hohen Reservierungsbestand in den kommenden Monaten
in deutlichen Nachholeffekten im Einzelvertrieb niederschlagen wird.
Wesentlicher Wachstumstreiber für den privaten Stückvertrieb bleiben
zahlreiche Vertriebsstarts, die ab dem zweiten Quartal verstärkt in den
Markt gehen.
Die neu in den Vertrieb gehenden Projekte sind optimal auf die attraktiven
Förderbedingungen des Wachstumschancengesetzes für Kapitalanleger
zugeschnitten. Diese Produkte profitieren von der erhöhten degressiven AfA
von 5,0 Prozent sowie einer zusätzlichen linearen Sonder-AfA von weiteren
5,0 Prozent über vier Jahre für energieeffiziente Immobilien und ermöglichen
Kapitalanlegern dadurch sehr attraktive Nachsteuerrenditen.
Im Geschäft mit institutionellen Kunden konnten in den ersten Monaten
bereits deutliche Fortschritte erzielt werden. So befinden sich zwei
Transaktionen mit einem Verkaufsvolumen von insgesamt gut 80,0 Millionen
Euro bereits in fortgeschrittenen Verhandlungen. Mit einem Abschluss der
Transaktionen wird in Kürze gerechnet. Auch für weitere institutionelle
Transaktionen befindet sich das Unternehmen aktuell in Gesprächen. Es ist so
insgesamt auch eine positive Entwicklung der institutionellen Nachfrage zu
beobachten. Der Vorstand geht entsprechend von einer Fortsetzung der
Erholung der Nachfrage aus und sieht so das Verkaufsziel für das Jahr 2026
von 650 bis 750 Millionen Euro weiterhin als realistisch an.
Starke Bilanz bietet Potenzial für weiteres Wachstum
Die Stärke der Bilanz der Instone Group stellt im aktuellen Marktumfeld
weiterhin einen wichtigen Wettbewerbsvorteil dar, der sich bei der
Wahrnehmung von attraktiven Wachstumsopportunitäten auch zunehmend sichtbar
auszahlt.
Das Verhältnis von Nettoverschuldung zu Vertragsvermögenswerten zuzüglich
bilanziellem Vorratsvermögen, bewertet zu Anschaffungskosten (Loan-to-Cost,
LTC), lag zum Quartalsstichtag weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau von
18,8 Prozent (31. Dezember 2025: 11,9 Prozent), ebenso wie das Verhältnis
von Nettoverschuldung zum bereinigten operativen Ergebnis vor Abschreibungen
(bereinigtes EBITDA), das lediglich 4,0x beträgt (31. Dezember 2025: 2,8x).
Die frei verfügbaren Barmittel belaufen sich zum 31. März 2026 auf rund 220
Millionen Euro. Zusätzlich verfügt das Unternehmen über substanzielle
ungenutzte Kreditlinien in Höhe von rund 190 Millionen Euro.
Infolge der Umsetzung der Wachstumsstrategie ist von einem vorübergehenden
Anstieg der Verschuldungskennziffern auszugehen. Die Aufrechterhaltung einer
starken Bilanz bleibt wesentlicher Eckpfeiler des Geschäftsmodells der
Instone Group.
Attraktives Projektportfolio sichert Erlöspotenzial für die nächsten Jahre;
Ankäufe stärken die Basis für zusätzliches Wachstum
Der erwartete Verkaufswert des Projektportfolios der Instone Group (Gross
Development Value, GDV) lag zum Quartalsstichtag bei rund 7,0 Milliarden
Euro (31. Dezember 2025: 7,1 Milliarden Euro). Zusätzlich verfügt das
Unternehmen über Projekte in nicht konsolidierten Gesellschaften mit einem
anteiligen Erlösvolumen von über 800 Millionen Euro. Der aktuelle Umfang der
Pipeline sichert bereits das Geschäftspotenzial für die nächsten Jahre.
Der Teil des Portfolios, der sich in der Bauphase befindet, liegt bei rund
2,7 Milliarden Euro, wovon rund 89,0 Prozent bereits verkauft sind. Dies
sorgt weiterhin für eine hohe Visibilität in Bezug auf die zukünftig zu
erwartenden Erlöse und Cashflows.
Hinsichtlich der Weiterentwicklung des Projektportfolios und der damit
einhergehenden Stärkung des Wachstumsprofils hat sich der Markt für
Grundstücksakquisitionen auf der Angebotsseite deutlich positiv entwickelt.
Die Instone Group nutzt die sich aktuell am Markt bietenden Chancen und hat
im laufenden Geschäftsjahr einen weiteren Ankauf mit einem GDV von gut 100
Millionen Euro getätigt, nach einem Ankaufsvolumen von 1,2 Milliarden Euro
im Jahr 2025. Diese Projekte besitzen eine überdurchschnittliche
Rentabilität und stärken zusätzlich die Basis für das Wachstum in den
kommenden Jahren. Es ist dabei beabsichtigt, rund die Hälfte des bislang
angekauften Volumens zusammen mit starken Finanzinvestoren zu realisieren.
Die Instone Group verfügt weiterhin über eine umfangreiche
Akquisitionspipeline, und es ist geplant, in den Geschäftsjahren 2025 und
2026 insgesamt Grundstücke mit einem GDV von mindestens 2,0 Milliarden Euro
anzukaufen.
"Die geopolitischen Spannungen haben kurzfristig Bremsspuren in einem
weiterhin robusten Nachfrageumfeld hinterlassen. Die Entwicklungen im
Vertrieb in den letzten Wochen zeigen uns aber auf einem guten Weg, die
Jahresziele zu erreichen und unseren Wachstumskurs in einem Markt mit einem
strukturellen Wohnungsmangel fortzusetzen", sagt Kruno Crepulja, CEO der
Instone Real Estate Group SE.
Prognose für 2026 geht von einer deutlich positiven Geschäftsentwicklung aus
Der Vorstand geht auf Basis der erwarteten weiteren Erholung der Nachfrage
im Jahr 2026 von Verkäufen von 650 bis 750 Millionen Euro aus, die sich
zeitversetzt in den Erlösen widerspiegeln werden. Für das Geschäftsjahr 2026
erwartet der Vorstand weiterhin bereinigte Umsatzerlöse von 550 bis 600
Millionen Euro, eine bereinigte Rohergebnismarge von über 24,0 Prozent und
ein bereinigtes Ergebnis nach Steuern von 35 bis 40 Millionen Euro.
Angesichts der aktuellen geopolitischen Lage weist der Vorstand darauf hin,
dass die Prognose unter der Annahme erstellt wurde, dass es im Nahen Osten
nicht zu einem langwierigen Konflikt kommt und daraus keine anhaltenden
makroökonomischen Verwerfungen entstehen, die sich wesentlich auf das
Geschäftsmodell der Gesellschaft auswirken könnten.
Die Definitionen der in der Mitteilung genannten Steuerungskennzahlen sind
im Glossar auf der Homepage der Gesellschaft zu finden, unter: Glossar:
Instone Real Estate Group SE
Über Instone Real Estate Group SE (Instone Group)
Die Instone Group ist einer der führenden Wohnentwickler Deutschlands und im
Prime Standard der Deutschen Börse notiert. Seit 1991 entwickeln wir
bundesweit zukunftsfähige und nachhaltige Stadtquartiere mit Miet- und
Eigentumswohnungen - für ein langfristig gutes Leben in den Metropolregionen
Deutschlands. Unsere vielfältigen Fachkompetenzen erzielen in Verbindung mit
effizienten Prozessen und einem soliden finanziellen Fundament echte
Mehrwerte für unsere Stakeholder in ökologischer, sozialer und
wirtschaftlicher Hinsicht. So übernehmen wir Verantwortung für eines der
dringlichsten gesellschaftlichen Themen unserer Zeit - der Schaffung von
bedarfsgerechtem und lebenswertem Wohnraum. Bundesweit sind 425 Mitarbeiter
an neun Standorten tätig. Zum 31. März 2026 umfasste das Projektportfolio 48
Entwicklungsprojekte mit einem erwarteten Gesamtverkaufsvolumen von etwa 7,0
Milliarden Euro und rund 14.000 Wohneinheiten. www.instone-group.de
Investor Relations
Burkhard Sawazki
Grugaplatz 2-4, 45131 Essen
Tel.: +49 (0)201 45355-137
E-Mail: burkhard.sawazki@instone.de
Presse
Franziska Jenkel
Chausseestr. 111, 10115 Berlin
Tel. +49 (0)30/6109102-36
E-Mail: presse@instone.de
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