BERLIN (dpa-AFX) - Wegen des Iran-Kriegs kann es nach Worten des Chefs der Bundesnetzagentur zu moderaten Preissteigerungen beim Gas kommen. "Die Auswirkungen des Iran-Kriegs spüren alle, die an den Börsen Gas beschaffen müssen", sagte Klaus Müller dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Für die meisten privaten Haushalte gelten hingegen Preisgarantien für 12 Monate oder länger."
Es könne bei Anschlussverträgen zu Preissteigerungen kommen. Müller ergänzte: "Aber nicht in der Dimension wie nach dem russischen Angriff auf die Ukraine." Müller mahnte zugleich, mit Gas sorgsam umzugehen. "Gas ist ein wertvolles Gut."
Beim Strom sieht es anders aus. "Im Strombereich haben wir sinkende Preise durch einen - auch jahreszeitlich bedingt - deutlichen Anteil kostengünstiger erneuerbarer Energie", sagte Müller./thn/DP/zb