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EQS-News: Starkes erstes Quartal für GEA: Beschleunigtes Wachstum bei erneut gesteigerter Profitabilität (deutsch)

EQS-News: Starkes erstes Quartal für GEA: Beschleunigtes Wachstum bei erneut gesteigerter Profitabilität (deutsch)

11.5.2026 05:31:01 | Quelle: dpa | Lesedauer etwa 8 min.

Starkes erstes Quartal für GEA: Beschleunigtes Wachstum bei erneut gesteigerter Profitabilität

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EQS-News: GEA Group Aktiengesellschaft / Schlagwort(e):
Quartalsergebnis/Quartals-/Zwischenmitteilung
Starkes erstes Quartal für GEA: Beschleunigtes Wachstum bei erneut
gesteigerter Profitabilität

11.05.2026 / 07:30 CET/CEST
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Pressemitteilungen des Konzerns

Starkes erstes Quartal für GEA: Beschleunigtes Wachstum bei erneut
gesteigerter Profitabilität

Düsseldorf, 11. Mai 2026 - Der international aufgestellte Maschinen- und
Anlagenbauer GEA verzeichnet im ersten Quartal 2026 eine sehr gute
Entwicklung seiner Geschäftszahlen. Das Unternehmen konnte alle wesentlichen
Finanzkennzahlen im Vergleich zum Vorjahresquartal verbessern. Sowohl
Auftragseingang als auch Umsatz wuchsen auf organischer Basis mit mehr als
fünf Prozent. Dazu trug insbesondere ein starkes Neumaschinengeschäft bei.
Die Profitabilität konnte im Vergleichszeitraum ebenfalls weiter gesteigert
werden.

* Steigerung des Auftragseingangs um 2,8 Prozent auf 1.454,2 Mio. EUR (Q1
2025: 1.414,8 Mio. EUR); organisches Wachstum von 6,4 Prozent

* Umsatzanstieg im ersten Quartal um 1,2 Prozent auf 1.273,1 Mio. EUR (Q1
2025: 1.258,4 Mio. EUR); organisches Umsatzwachstum von 5,3 Prozent

* EBITDA vor Restrukturierungsaufwand steigt um 3,9 Prozent auf 205,9 Mio.
EUR (Q1 2025: 198,2 Mio. EUR); EBITDA-Marge vor Restrukturierungsaufwand
wächst damit von 15,8 Prozent im ersten Vorjahresquartal auf 16,2
Prozent

* Anstieg der Kapitalrendite (ROCE) auf 35,7 Prozent (Q1 2025: 34,9
Prozent)

* Einführung von GEA SecurityPartner: Neue
Industrial-Security-Dienstleistungen für Betreiber von Maschinen und
Anlagen von GEA

Eine stabile Nachfrage nach GEA-Produkten und -Services führte zu weiteren
Steigerungen bei Auftragseingang und Umsatz. Bei gleichzeitiger Verbesserung
seiner wesentlichen Kennzahlen hat der Konzern im ersten Quartal 2026 eine
solide Basis geschaffen und bestätigt die Prognose für das Gesamtjahr. Das
Wachstum bei Neuaufträgen war zurückzuführen auf die Kombination aus starkem
Basisgeschäft mit Aufträgen bis zu 1 Mio. EUR, Auftragseingängen zwischen 1
und 5 Mio. EUR sowie drei neu gewonnenen Großaufträgen der Division
Nutrition Plant Engineering mit einem Gesamtvolumen von 73,2 Mio. EUR.

"Das erste Quartal war ein starker Jahresauftakt für GEA. Wir haben wie
geplant alle wesentlichen Kennzahlen erneut verbessert. Speziell beim
Neumaschinengeschäft haben wir zugelegt. Gleichzeitig konnten wir unsere
Profitabilität erneut steigern. Im aktuellen Umfeld zeigt sich erneut: Mit
unserer klaren Fokussierung auf energieeffiziente Technologien für die
verarbeitende Industrie haben wir den richtigen strategischen Schwerpunkt
gelegt," sagt Stefan Klebert, CEO von GEA.

Höherer Auftragseingang und Umsatz

Der Auftragseingang im ersten Quartal 2026 verzeichnete gegenüber dem
Vorjahresquartal eine Steigerung von 2,8 Prozent auf 1.454,2 Mio. EUR (Q1
2025: 1.414,8 Mio. EUR). Organisch, also bereinigt um Portfolio- und
Währungseffekte, lag das Wachstum bei 6,4 Prozent. Gestützt wurde der
Auftragseingang erneut vom Basisgeschäft mit Aufträgen < 1 Mio. EUR sowie
von Auftragseingängen zwischen 1 und 5 Mio. EUR. Die Anzahl der Großaufträge
(Aufträge > 15 Mio. EUR) mit einem Volumen von insgesamt 73,2 Mio. EUR (Q1
2025: 82,6 Mio. EUR) belief sich wie im Vorjahresquartal auf Drei. Sie
wurden alle in der Division Nutrition Plant Engineering (NPE) gewonnen. In
geografischer Hinsicht konnten vor allem Westeuropa, Naher Osten & Afrika
zum Anstieg des Auftragseingangs beitragen. Positive Impulse kamen auch aus
Nord- und Mitteleuropa sowie Asien Pazifik.

Der Umsatz stieg um 1,2 Prozent auf 1.273,1 Mio. EUR (Q1 2025: 1.258,4 Mio.
EUR). Diese Entwicklung wurde maßgeblich vom Neumaschinengeschäft getragen.
Organisch ergab sich ein beschleunigtes Umsatzwachstum von 5,3 Prozent (Q1
2025: 0,9 Prozent). Der Anteil des überdurchschnittlich profitablen
Servicegeschäfts an den unternehmensweiten Umsätzen sank auf hohem Niveau
bleibend leicht auf 41,2 Prozent (Q1 2025: 41,7 Prozent).

Steigerung von operativem Ergebnis und Marge

Das EBITDA vor Restrukturierungsaufwand wurde um 3,9 Prozent auf 205,9 Mio.
EUR gesteigert (Q1 2025: 198,2 Mio. EUR). Die entsprechende Marge
verbesserte sich gegenüber dem Vorjahresquartal von 15,8 auf 16,2 Prozent.
Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung war das verbesserte Bruttoergebnis.
Gestiegene Vertriebskosten konnten teilweise durch eine Senkung der
Allgemeinen Verwaltungskosten ausgeglichen werden. Alle Divisionen außer
Nutrition Plant Engineering trugen im ersten Quartal zur
Profitabilitätssteigerung bei. Das Konzernergebnis wuchs um 5,7 Prozent auf
99,7 Mio. EUR an (Q1 2025: 94,3 Mio. EUR). Damit einhergehend verbesserte
sich das Ergebnis je Aktie vor Restrukturierungsaufwand auf 0,64 EUR, nach
0,62 EUR im Vorjahresquartal. Das Ergebnis je Aktie stieg von 0,57 EUR auf
0,61 EUR.

Nettoliquidität reduziert, Kapitalrendite weiter stark

Die Nettoliquidität reduzierte sich erwartungsgemäß zum 31. März 2026 auf
162,4 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 378,9 Mio. EUR). Diese Entwicklung ist
auf den negativen Free Cashflow (-190,3 Mio. EUR) im ersten Quartal 2026
zurückzuführen, eine Folge des Aufbaus des Net Working Capital, nach einem
äußerst niedrigen Niveau zum Jahresende 2025. Dieses belief sich zum 31.
März 2026 auf 383,4 Mio. EUR und erhöhte sich damit gegenüber dem
Bilanzstichtag um 208,2 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 175,2 Mio. EUR / 31.
März 2025: 386,0 Mio. EUR). Als Anteil des Umsatzes lag das Net Working
Capital mit 7,0 Prozent weiterhin vorteilhaft am unteren Rand des
Zielkorridors von 7,0 bis 9,0 Prozent (31. März 2025: 7,1 Prozent).
Ausgehend von einem bereits hohen Niveau konnte die Kapitalrendite (ROCE)
von 34,9 auf 35,7 Prozent nochmals verbessert werden. Ursächlich dafür war
vor allem das gesteigerte EBIT vor Restrukturierungsaufwand.

Resilient trotz aktueller geopolitischer Lage

Die jüngsten geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten mit dem Iran-Krieg
hatten keinen spürbaren Einfluss auf die Geschäftsentwicklung von GEA. Das
Unternehmen geht aktuell davon aus, dass sich dies nicht wesentlich ändern
wird. Der Anteil der gesamten Region Naher Osten am Auftragseingang liegt
bei rund 3%; GEA betreibt in der Region keine Produktionsstätten. Die
indirekten Auswirkungen mit Blick auf die Preisentwicklung für Energie,
Rohstoffe und Logistik waren ebenfalls weitestgehend begrenzt. Das
Unternehmen wird die Lage weiterhin genau beobachten und sich eng mit Kunden
und Lieferanten abstimmen.

Neues Geschäftsfeld im wachsenden Markt für Industrial Security

Mit GEA SecurityPartner erweiterte der Konzern im April sein Portfolio um
ein weiteres Angebot: den umfassenden Schutz von GEA-Anlagen bei Kunden vor
Cyberrisiken und verwandten Bedrohungen, sowie die Unterstützung bei der
Einhaltung regulatorischer Vorschriften, einschließlich der
EU-NIS-2-Richtlinie und des EU-Cyber-Resilience-Gesetzes. Das modular
aufgebaute Angebot für vernetzte Produktionsumgebungen basiert auf der
einschlägigen Expertise, die sich GEA über die Jahre mit seiner eigenen
Einheit für Informationssicherheit aufgebaut hat.

Bestätigung des Ausblicks für Geschäftsjahr 2026

Für das Geschäftsjahr 2026 geht GEA von einem organischen Umsatzwachstum
zwischen 5,0 und 7,0 Prozent aus. Bei der EBITDA-Marge vor
Restrukturierungsaufwand erwartet das Unternehmen einen Wert von 16,6 bis
17,2 Prozent sowie ein ROCE zwischen 34,0 und 38,0 Prozent.


GEA Finanzkennzahlen

(in Mio. EUR) Q1 2026 Q1 2025 Ver-
än-
de-
run-
g
in
%
Ertragslage
Auftragseingang 1.454,2 1.414,8 2,8
Book-to-Bill-Ratio 1,14 1,12 -
Auftragsbestand 3.500,6 3.238,9 8,1
Umsatz 1.273,1 1.258,4 1,2
Organisches Umsatzwachstum in %1 5,3 0,9 447
bp
Umsatzanteil Servicegeschäft in % 41,2 41,7 -46
bp
EBITDA vor Restrukturierungsaufwand 205,9 198,2 3,9
in % vom Umsatz 16,2 15,8 42
bp
EBITDA 200,5 190,9 5,0
EBITA vor Restrukturierungsaufwand 168,2 163,6 2,8
EBITA 162,8 156,3 4,2
EBIT vor Restrukturierungsaufwand 152,3 149,7 1,7
EBIT 147,0 140,3 4,7
Konzernergebnis 99,7 94,3 5,7
ROCE in % 35,7 34,9 80
bp
Finanzlage
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -124,7 -17,8 <
-10-
0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -65,6 -31,0 <
-10-
0
Free Cashflow -190,3 -48,8 <
-10-
0
Vermögenslage
Net Working Capital (Stichtag) 383,4 386,1 -0,-
7
in % vom Umsatz der letzten 12 Monate 7,0 7,1 -14
bp
Capital Employed (Stichtag) 1.967,7 1.842,0 6,8
Eigenkapital 2.598,5 2.410,5 7,8
Eigenkapitalquote in % 42,6 42,2 36
bp
Nettoliquidität (+)/Nettoverschuldung (-)2 162,4 185,9 -12-
,6
Aktie
Ergebnis je Aktie (in EUR) 0,61 0,57 6,6
Ergebnis je Aktie vor Restrukturierungsaufwand 0,64 0,62 2,9
(in EUR)
Marktkapitalisierung (in Mrd. EUR; Stichtag)3 10,0 9,6 3,4
Mitarbeiter (FTE; Stichtag) 18.788 18.290 2,7
Gesamtbelegschaft (FTE; Stichtag) 19.670 19.047 3,3
1) Bereinigt um Portfoliound
Währungsumrechnungseffekte. 2) Inklusive
Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 251,4 Mio.
EUR zum 31. März 2026 (31. März 2025: 184,5 Mio.
EUR). 3) XETRA-Schlusskurs per 31. März 2026:
61,20 EUR; XETRA-Schlusskurs per 31. März 2025:
55,90 EUR; Die Marktkapitalisierung im Vorjahr
beinhaltete die im eigenen Bestand gehaltenen
Aktien.
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Telefon: +49 162 34 63 734

matthias.schnettler@gea.com

Über GEA

GEA ist weltweit einer der größten Systemanbieter für die Nahrungsmittel-,
Getränke- und Pharmaindustrie.

Der 1881 gegründete und international tätige Technologiekonzern fokussiert
sich dabei auf Maschinen und Anlagen sowie auf anspruchsvolle
Prozesstechnik, Komponenten und umfassende Service-Dienstleistungen. So wird
beispielsweise jeder zweite Pharmaseparator für essenzielle
Gesundheitsprodukte wie Impfstoffe oder neuartige Biopharmazeutika von GEA
hergestellt. Im Lebensmittelbereich wird jede vierte Nudelpackung oder jedes
dritte Hähnchen-Nugget mit Technologie von GEA verarbeitet.

Mit mehr als 18.000 Beschäftigten erwirtschaftete der Konzern im
Geschäftsjahr 2025 in über 150 Ländern einen Umsatz von rund 5,5 Mrd. EUR.
Weltweit verbessern die Anlagen, Prozesse und Komponenten von GEA die
Effizienz und Nachhaltigkeit in der Produktion von Kunden. Sie tragen
erheblich dazu bei, den CO2-Ausstoß, den Einsatz von Plastik und
Lebensmittelabfall zu reduzieren. Dadurch leistet GEA einen entscheidenden
Beitrag auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft, ganz im Sinne des
Unternehmensleitbildes: "Engineering for a better world".

GEA ist im deutschen DAX und im europäischen STOXX® Europe 600 Index notiert
und ist darüber hinaus Bestandteil der führenden Nachhaltigkeitsindizes DAX
50 ESG, MSCI Global Sustainability sowie Dow Jones Best-in-Class World.

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