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Siemens verzeichnet starkes Softwaregeschäft - Prognose bestätigt

Siemens verzeichnet starkes Softwaregeschäft - Prognose bestätigt

13.5.2026 05:05:13 | Quelle: dpa | Lesedauer etwa 2 min.

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Technologiekonzern Siemens hat im zweiten Geschäftsquartal von einer hohen Nachfrage im Zusammenhang mit KI-Rechenzentren insbesondere in den USA sowie einem starken Softwaregeschäft profitiert. Der starke Euro belastete dagegen Umsatz und Ergebnis. In den Monaten Januar bis März stieg der Auftragseingang um 11 Prozent auf 24,1 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in München mitteilte. Das war mehr als Analysten zuvor erwartet hatten. Die Umsätze stagnierten hingegen bei rund 19,8 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis - sprich währungs- und portfoliobereinigt - stiegen die Erlöse um sechs Prozent.

Das Ergebnis des industriellen Geschäfts sank hingegen um acht Prozent auf knapp drei Milliarden Euro. Dabei konnte die Sparte Digital Industries, die das Automatisierungs- und das Softwaregeschäft enthält, deutlich zulegen. Dagegen sank etwa das Ergebnis bei Mobility wegen Belastungen durch US-Zölle. Smart Infrastructure hatte im vergangenen Jahr von einem Verkaufserlös profitiert, konnte sich aber ansonsten in den meisten Geschäften verbessern. Die Medizintechniktochter Siemens Healthineers hatte bereits in der vergangenen Woche einen Gewinnrückgang gemeldet. Unter dem Strich sank der Gewinn um acht Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Analysten hatten sich bei Umsatz und operativem Ergebnis etwas mehr erhofft, wobei das vergleichbare Wachstum im Rahmen der Erwartungen lag.

Die Jahresprognose bekräftigte Siemens. Für Digital Industries wurde der Konzern etwas optimistischer und hob die unteren Enden der Spannen für Umsatzwachstum und Ergebnismarge an. Auch Smart Infrastructure dürfte ein etwas stärkeres vergleichbares Wachstum erreichen als gedacht. Bei Mobility senkte Siemens hingegen die Umsatzerwartung. Zudem kündigte der Konzern dank der positiven Mittelzuflüsse ein Aktienrückkaufprogramm von sechs Milliarden Euro über die nächsten fünf Jahre an./nas/stk