EVERYIELD AG beabsichtigt die Emission einer Infrastruktur Anleihe 2026/2032
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EVERYIELD AG beabsichtigt die Emission einer Infrastruktur Anleihe 2026/2032
20.05.2026 / 16:10 CET/CEST
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Wien, 20.Mai 2026 - Die EVERYIELD AG, Wien, (vormals: "EverYield Properties
AG") plant die Begebung einer Unternehmensanleihe ("Infrastructure Bond
2026/2032") mit einem Zielvolumen von bis zu 30 Mio. Euro. Mit dem
Emissionserlös soll die erste Ausbaustufe des EverYield Energy Campus
finanziert sowie der Aufbau einer skalierbaren Infrastrukturplattform für
die thermische Klärschlammverwertung und Phosphorrückgewinnung
vorangetrieben werden.
Der EverYield Energy Campus verbindet erstmals mehrere regulatorisch
getriebene Zukunftsthemen in einem integrierten Geschäftsmodell: die
thermische Behandlung und Verwertung von Klärschlamm, die Rückgewinnung von
Phosphor als kritischem Rohstoff sowie die Erzeugung von Energie. Damit
transformiert EverYield verpflichtende Entsorgungsströme in langfristig
planbare Infrastruktur-Cashflows.
Der geplante Infrastructure Bond 2026/2032 soll eine Laufzeit von sechs
Jahren haben. Vorgesehen ist eine halbjährliche Zinszahlung. Die Emission
richtet sich an institutionelle Investoren sowie Privatanleger in
Deutschland, Österreich und Luxemburg. Eine Einbeziehung in den Freiverkehr
der Börse Stuttgart wird angestrebt.
Nach aktueller Struktur soll der Nettoemissionserlös insbesondere für die
Finanzierung erster Projektstandorte, den Aufbau der Plattformstruktur sowie
die Entwicklung und Umsetzung weiterer Energy-Campus-Projekte verwendet
werden. Die Umsetzung der Projekte erfolgt über projektbezogene
Tochtergesellschaften (SPVs), die jeweils separat finanziert und besichert
werden können.
Das Business Model der EVERYIELD AG basiert auf mehreren stabilen
Erlösströmen. Nach aktueller Planung sollen rund 50 % der Erlöse aus der
Übernahme und thermischen Verwertung von Klärschlamm (Gate Fees) generiert
werden, weitere Erlöse entstehen aus der Phosphorrückgewinnung sowie aus der
Vermarktung von Elektrizität, Wärme und weiteren Produktströmen.
Die EVERYIELD AG sieht in Europa ein indikatives Plattformpotenzial von rund
1.000 Anlagen.
Die geplante Anleihe soll durch ein Sicherheiten- und Treuhandkonzept
begleitet werden. Vorgesehen sind unter anderem Verpfändungen von Anteilen
an Projektgesellschaften sowie covenant-basierte
Ausschüttungsbeschränkungen.
Flankierend zur geplanten Anleiheemission ist eine Eigenkapitalzuführung der
Alleingesellschafterin in Höhe von EUR 10 Mio. bis zum 30. Juni 2026
vorgesehen. Damit soll die Kapitalbasis der EVERYIELD AG gezielt gestärkt
und die Finanzierung der ersten Projektstandorte sowie des Plattformaufbaus
unterstützt werden. Die zusätzliche Eigenkapitalausstattung unterstreicht
das langfristige Commitment der Gesellschafter zum Aufbau der EverYield
Energy Campus Infrastruktur.
Mario Mildner, Vorstand der EVERYIELD AG, erklärt:
"Europa steht vor strukturellen Herausforderungen, die regulatorisch längst
entschieden sind. Genau daraus entsteht bei Everyield ein neues
Infrastrukturmodell mit langfristig planbaren Cashflows. Unser Ziel ist es,
eine skalierbare Plattform aufzubauen, die Entsorgung und
Rohstoffrückgewinnung wirtschaftlich miteinander verbindet. Damit tun wir
Gutes für die Umwelt und machen Europa unabhängiger von den instabilen
Lieferketten für Phosphor und Dünger."
Die Veröffentlichung des Wertpapierprospekts ist für Ende Mai 2026 und der
Beginn des öffentlichen Angebots für Anfang Juni 2026 vorgesehen.
Kontakt:
Manuel Taverne
m.taverne@max-em.de
Über die EVERYIELD AG
Die EVERYIELD AG mit Sitz in Wien entwickelt, strukturiert und finanziert
integrierte Infrastrukturprojekte im Bereich Umwelt- und
Energieinfrastruktur. Im Mittelpunkt steht der Aufbau des Everyield Energy
Campus - einer skalierbaren Plattform zur thermischen Verwertung von
Klärschlamm, zur Phosphorrückgewinnung sowie zur Energieerzeugung und
Produktvermarktung. Everyield verbindet regulatorisch getriebene
Entsorgungs- und Rohstoffthemen mit langfristig planbaren
Infrastruktur-Cashflows und verfolgt das Ziel, verpflichtende Stoffströme in
nachhaltige Wertschöpfung zu transformieren.
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