Die Rally bei FuelCell Energy gewinnt an Dynamik. Allein am gestrigen Donnerstag konnte das Papier weitere 30 Prozent zulegen und auf ein frisches Mehrjahreshoch schießen. Im Windschatten von Bloom Energy schürt der Energiehunger durch KI-Rechenzentren weiter Fantasie beim Brennstoffzellen-Spezialisten.
Neuigkeiten von Unternehmensseite, die diesen Kurssprung rechtfertigen, waren nicht zu verzeichnen. FuelCell Energy gab aber bekannt, dass mit Wirkung zum 19. Mai John Livingston Teil des Board of Directors ist. Sein Hintergrund passe hervorragend zu FuelCell Energys Fokus auf die Bereitstellung robuster, infrastrukturtauglicher Stromversorgungslösungen für Rechenzentren, digitale Infrastruktur, Versorgungsunternehmen und andere kritische Anwendungen, heißt es in einer Pressemitteilung.
Jason Few, CEO von FuelCell Energy, kommentierte: „John Livingston hat seine herausragende Karriere damit verbracht, Industrie- und Technologieunternehmen dabei zu unterstützen, Phasen der betrieblichen und technologischen Transformation in den Bereichen Strategie, Geschäftsbetrieb und Cybersicherheit zu meistern. Dies macht ihn zu einer starken Bereicherung für unseren Vorstand, da Energiesysteme immer komplexer werden, die KI-getriebene Nachfrage und die digitale Infrastruktur zunehmend konvergieren und das Risiko von Cyberbedrohungen steigt."
Was macht FuelCell Energy?
Das US-Unternehmen fokussiert sich auf die Entwicklung von Brennstoffzellen-Systemen zur Strom- und Wärmeerzeugung. FuelCell Energy hat dabei die Energieversorgung für Industrie, Unternehmen und Versorger im Blickpunkt.
Nutzt FuelCell Energy nur Wasserstoff?
Nein. Viele Systeme können auch mit Erdgas oder Biogas betrieben werden. Dabei wird der Wasserstoff teilweise direkt in der Anlage erzeugt.
Zahlt FuelCell Energy eine Dividende?
Nein. Das Unternehmen schreibt rote Zahlen und ist (noch) nicht in der Lage, Dividenden auszuschütten.