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Krieg im Iran: Ölpreise nach Rücksetzer am Montag uneinheitlich – Brent hoch, WTI runter

Krieg im Iran: Ölpreise nach Rücksetzer am Montag uneinheitlich – Brent hoch, WTI runter

26.5.2026 04:51:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.
Die Lage am Ölmarkt bleibt angespannt: Während die USA ihre Militäraktionen gegen iranische Ziele ausweiten, sorgen zugleich widersprüchliche Signale aus Washington für Unsicherheit unter den Anlegern. Entsprechend uneinheitlich entwickelten sich am Dienstag die Ölpreise. Die Nordseesorte Brent legt im frühen Handel zu auf gut 98 Dollar je Barrel. Der US-Ölpreis WTI fällt hingegen weiter auf zuletzt knapp 92 Dollar.

•    Brent steigt wegen Nahost-Risiken auf über 98 Dollar, WTI fällt auf knapp 92 Dollar. 
•    Brent reagiert sensibel auf mögliche Störungen an der Straße von Hormus. 
•    WTI bleibt durch steigende US-Lagerbestände unter Druck.

Marktbeobachter sehen die Ursachen vor allem in den unterschiedlichen Einflussfaktoren beider Sorten. Brent reagiert deutlich sensibler auf Risiken im Nahen Osten und mögliche Störungen an der Straße von Hormus. WTI hingegen spiegelt stärker die Versorgungslage in den USA wider – dort steigen die Lagerbestände seit mehreren Wochen.Zusätzliche Nervosität lösten neue Militärschläge der USA im Süden Irans aus. Nach Angaben des US-Militärs richteten sich die Angriffe gegen Schiffe, die offenbar Minen platzieren wollten, sowie gegen Raketenstellungen. Washington sprach von Maßnahmen zum Schutz eigener Truppen vor Bedrohungen durch iranische Kräfte.Parallel dazu sendete US-Präsident Donald Trump widersprüchliche Botschaften. Einerseits erklärte er, die Gespräche mit Teheran liefen „gut“. Andererseits machte er klar, dass neue Militäraktionen möglich seien, falls die Verhandlungen scheitern sollten. Zudem warb Trump dafür, weitere Staaten wie Saudi-Arabien, Katar oder Ägypten in die Abraham-Abkommen einzubinden.
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