REPLOID sieht erhebliches Potenzial für den Lebensmittelhandel und die Lebensmittelindustrie in Bezug auf deren Abfallende gemäß Abfallwirtschaftsgesetz
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EQS-Media / 01.06.2026 / 11:00 CET/CEST
PRESSEMITTEILUNG
REPLOID sieht erhebliches Potenzial für den Lebensmittelhandel und die
Lebensmittelindustrie in Bezug auf deren Abfallende gemäß
Abfallwirtschaftsgesetz - Verringerung von Scope-3-Emissionen und
Kostenoptimierung
* Erwartete Emissionseinsparungen durch die REPLOID-Lösung gegenüber
anderen Verfahren zur Verwertung organischer Reststoffe
* Ertragsquelle über CO-Zertifikatehandel in Prüfung
* Angestrebte Zertifizierungen: ISO 9001, ISO 14001, ISO 14067
Wels, 1.Juni 2026 - Die REPLOID Group AG ("REPLOID") bietet eine Lösung, die
organische Reststoffe aus Lebensmittelindustrie und -handel in wertvolle
Rohstoffe verwandelt. Damit eröffnet das REPLOID-System neue industriell
skalierbare Wege für Kunden, ihre CO2-Emissionen zu senken.
Deutliches Potenzial zur Emissionsreduktion
Das Unternehmen ist überzeugt, dass durch dieses Upcycling nicht nur
Ressourcen effizienter genutzt, sondern auch die Emissionen im Vergleich zu
alternativen Verwertungsmethoden - insbesondere klassische Entsorgung,
Deponierung und Verbrennung - deutlich reduziert werden.
Philip Pauer, CEO und Gründer von REPLOID: "Anstatt organische Reststoffe zu
verbrennen oder zu deponieren, wodurch enorme Mengen an CO2 und Methan
entstehen, werden sie von unseren Insektenlarven verarbeitet. Die Larven
eignen sich als Futtermittel für Hühner und Schweine oder in
weiterverarbeiteter Form als Rohstoff für verschiedenste Industrien. Zudem
liefern die Larven mit ihren Aus- und Abscheidungen die Basis für 100 %
organischen und regionale hergestellten Dünger. So trägt unser System dazu
bei, Emissionen entlang der Wertschöpfungskette zu vermeiden."
REPLOID verzeichnet starkes Interesse an seinen Lösungen seitens des
Lebensmittelhandels und der lebensmittelproduzierenden Branche, etwa von
Molkereien sowie gemüse- und fleischverarbeitenden Unternehmen. Diese
Sektoren tragen erhebliche Entsorgungskosten für organische Reststoffe und
haben zudem den Bedarf, die FLAG-Emissionen (Forest, Land and Agriculture)
zu verringern.
Aus diesem Grund hat REPLOID ein eigenes Team eingesetzt, das das Potenzial
zur Einsparung von CO2-Emissionen sowie mögliche Modelle zur Monetarisierung
über CO2-Zertifikate evaluiert. Mit diesen Zertifikaten kann das Unternehmen
in Zukunft eine weitere Ertragsquelle erschließen.
Zertifizierte Werte sollen das Einsparungspotenzial belegen
In einem ersten Schritt hat REPLOID das Projekt zur Ermittlung des
CO2-Fußabdrucks
(geplant ist eine TÜV-Zertifizierung nach ISO 14067 - Product Carbon
Footprint) und eines Life Cycle Assessments ("LCA", Lebenszyklusanalyse)
gestartet. Zudem führt REPLOID derzeit Managementsysteme nach ISO 9001 und
ISO 14001 ein, um Qualität und Umweltverantwortung noch nachhaltiger zu
verankern. Auf Basis der Ergebnisse kann das Unternehmen in Zukunft seinen
Beitrag zur Verringerung von Scope-3-Emissionen quantifizieren und belegen.
Über die REPLOID Group AG
REPLOID bietet ein innovatives System zur industriellen Verwertung
regionaler organischer Reststoffe aus der Lebensmittelindustrie.
Das Unternehmen errichtet und serviciert für seine Kunden modulare und
skalierbare Mastanlagen für Insekten - die REPLOID ReFarmUnits. Dort
erhalten vom Unternehmen gelieferte Junglarven der Schwarzen Soldatenfliege
eine auf den jeweiligen Standort abgestimmte Futtermischung. Diese wird auf
Basis eigener Forschung und Entwicklung aus Reststoffen der regionalen
Lebensmittel-Wertschöpfungskette zusammengestellt. Nach erfolgter Mast
nutzen die Kunden entweder die Larven und/oder ihre Nebenprodukte selbst
oder REPLOID übernimmt sie zur zentralen Vermarktung oder
Weiterverarbeitung.
REPLOID verkauft die Mastlarven entweder direkt oder weiterverarbeitet zu
Proteinen und Fetten zum Beispiel an Abnehmer aus der
Tierfuttermittelindustrie. Aus den Nebenprodukten der Insektenmast
(Insektenfrass) stellt das Unternehmen organischen Premiumdünger her.
Mit dezentralem Upcycling im industriellen Maßstab bietet REPLOID auch eine
ökonomisch attraktive Lösung für die Kreislaufwirtschaft.
Lebensmittelreststoffe und ungenutzte Lebensmittel werden effizient
verwertet, was zentrale Ressourcen nachhaltig schont.
Die REPLOID Group AG wurde im Jahr 2020 gegründet und hat ihren Sitz in Wels
(Österreich). Das Unternehmen ist global ausgerichtet und notiert seit Juli
2025 im Segment direct market plus der Wiener Börse (Kürzel: HRX5). Die
Gruppe beschäftigt mehr als 135 Mitarbeitende.
Rückfragehinweis
Mag. Hans Lang | Director Group Communications | +43 660 693 45 63 |
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Emittent/Herausgeber: REPLOID Group AG
Schlagwort(e): Umwelt
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