LUXEMBURG (dpa-AFX) - Der Ölpreisschub in Folge des Iran-Krieges hat die Inflation in der Eurozone auch im Mai angefeuert. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 3,2 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im April hatte die Inflationsrate bei 3,0 Prozent gelegen. Volkswirte hatten im Schnitt diese Entwicklung erwartet. Die Europäischen Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig eine Jahresteuerung von zwei Prozent an.
Im Vergleich zum Vormonat stieg das Preisniveau um 0,1 Prozent. Auch dies war so erwartet worden./jsl/jha/