DÜSSELDORF (dpa-AFX) - "Handelsblatt" zu junge Generation/KI-Arbeitswelt:
"Trotz Fachkräftemangel scheint der Zugang zum Arbeitsmarkt in manchen Bereichen schwieriger zu werden - gerade für diejenigen, die erst am Anfang ihrer Karriere stehen. Darauf deuten aktuelle Daten hin. (.) In sogenannten "KI-exponierten Berufen" ist die Beschäftigung der 22- bis 25-Jährigen seit Ende 2022 um rund 13 Prozent zurückgegangen. Bei älteren Beschäftigten bleiben die Zahlen dagegen stabil oder steigen sogar. Die Forscher führen dies darauf zurück, dass erlerntes theoretisches Wissen leichter durch KI ersetzt werden kann als langjährige Praxiserfahrung. Auch Unternehmen rechnen mit tiefgreifenden Veränderungen. (.) Skepsis gegenüber den Folgen der Technologie ist kein Zeichen von Fortschrittsfeindlichkeit. Sie hilft vielmehr, einen Wandel kritisch zu begleiten, dessen Geschwindigkeit seine Richtung oft überholt. Oder anders gesagt: Eine Generation, die nicht weiß, welchen Platz sie in dieser "schönen neuen Arbeitswelt" haben wird, hat jedes Recht, misstrauisch zu bleiben."/DP/jha