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Iran-Krieg: DAX schwächer – Broadcom, Crowdstrike, Hochtief, Porsche SE, RWE, Bayer, SAP im Fokus

Iran-Krieg: DAX schwächer – Broadcom, Crowdstrike, Hochtief, Porsche SE, RWE, Bayer, SAP im Fokus

4.6.2026 05:28:53 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 3 min.
Der DAX hat am Mittwoch deutlich Federn lassen müssen. Aus dem Handel ging er am Ende mit einem Minus von 1,3 Prozent bei 24.795,94 Zählern. Und auch der Start in den Donnerstag sieht schwächer aus. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex am Morgen 0,2 Prozent tiefer auf 24.745 Punkte.Die Entwicklungen rund um den Konflikt mit dem Iran bleiben schwer einzuschätzen. Während zuletzt Spekulationen über ein mögliches Scheitern der Gespräche zwischen Washington und Teheran die Runde machten, signalisiert die iranische Führung weiterhin Gesprächsbereitschaft. Außenminister Abbas Araghtschi erklärte im Interview mit dem libanesischen Fernsehsender Al-Majadin, der als Hisbollah-nah gilt, dass die Kontakte zu den USA nach wie vor bestehen. Von einem Abbruch der Verhandlungen könne demnach keine Rede sein. Wie zuletzt bekannt wurde, haben sich zudem Israel und der Libanon wohl nach Angaben des US-Außenministeriums auf einen Weg zur Umsetzung der bisher faktisch kaum wirksamen Waffenruhe geeinigt. Die Ölpreise geben wieder leicht nach.Auf der Terminseite ist es heute extrem ruhig. Es finden einige Hauptversammlungen statt – unter anderem bei Auto1, LPKF und Netflix. In vielen Bundesländern in Deutschland ist heute Feiertag.Anleger dürften Broadcom und Crowdstrike im Blick haben. Beide Unternehmen haben am Mittwoch nach US-Börsenschluss Zahlen veröffentlicht. Nachbörslich ging es bei beiden Titeln deutlich nach unten. Broadcom gibt fast 14 Prozent nach, Crowdstrike gut 11 Prozent. Zudem gibt es in der DAX-Familie einige Änderungen. Im deutschen Leitindex wird ab dem 22. Juni Hochtief vertreten sein, Porsche SE muss dafür weichen.Zudem dürften die Vortagesgewinner und -verlierer im DAX bei den Investoren im Fokus bleiben. RWE, Merck, Bayer, E.on und Siemens Energy waren hier besonders stark. Scout24, SAP und Deutsche Bank waren hingegen am DAX-Ende zu finden.Die Ölpreise haben zuletzt leicht nachgegeben, der Bitcoin steht weiter unter Druck. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent kostet am Donnerstagmorgen knapp 97 Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI liegt bei gut 95 Dollar. Eine Feinunze Gold kostet 4.478 Dollar, eine Feinunze Silber 73,60 Dollar. Ein Bitcoin wird derzeit für 66.728 Dollar gehandelt.Die US-Börsen verzeichneten am Mittwoch Verluste. Der Nasdaq 100 markierte zum Handelsstart zwar nochmals ein Rekordhoch, schloss letztlich aber 0,3 Prozent tiefer bei 30.571 Punkten. Der Dow Jones verlor 1,2 Prozent auf 50.687 Zähler. Beim marktbreiten S&P 500 endete eine neuntägige Gewinnserie mit einem Minus von 0,7 Prozent auf 7.554 Punkte.Die wichtigsten asiatischen Märkte geben am Donnerstagmorgen ebenfalls nach. Der japanische Leitindex Nikkei 225 verliert derzeit 1,4 Prozent. Der CSI 300 mit den wichtigsten chinesischen Festlandaktien notiert 0,6 Prozent tiefer. Der Hang Seng der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong verliert 1,4 Prozent.DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.
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