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Nvidia: Unangefochtene KI-Macht – Konkurrenz chancenlos?

Nvidia: Unangefochtene KI-Macht – Konkurrenz chancenlos?

8.6.2026 19:48:32 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.
UBS-Analysten haben nach der Computex in Taipeh ihre Einschätzung zu den führenden Chip-Aktien aktualisiert – und das Ergebnis fällt eindeutig aus. Nvidia bleibt das Maß aller Dinge, während AMD bei seiner neuen Plattform mit Verzögerungen kämpft. Was die Experten im Detail erwarten, sollte kein Anleger verpassen.

• Laut UBS-Analysten wird Nvidias Blackwell-Architektur die GPU-Auslieferungen im gesamten Jahr 2026 klar dominieren.

• Bei AMDs Helios-Plattform sind vollständige Rack-Deployments erst gegen Jahresende 2026 zu erwarten,

• Arms AGI-Plattform ist bei TSMC in Produktion, ByteDance und Oracle sind neue Großkunden.

UBS-Analyst Timothy Arcuri und sein Team haben ihre Erkenntnisse von der Computex in Taipeh aufbereitet – mit klaren Schlussfolgerungen für Anleger. Die KI-getriebene Nachfrage nach Rechenleistung intensiviere sich weiter, angetrieben unter anderem durch den rasanten Aufstieg von KI-Agenten. Und Nvidia profitiere davon mehr als jeder andere Anbieter im Markt.

Konkret erwarten die Analysten, dass Nvidias Blackwell-Architektur die GPU-Auslieferungen im gesamten Jahr 2026 klar dominieren wird – ein Ergebnis, das sich laut Arcuri mit den eigenen Modellen decke. Die nächste Generation Rubin Ultra soll ab dem vierten Quartal 2026 schrittweise hinzukommen und damit frühzeitig Nvidias Pipeline für das Folgejahr untermauern. Das Bild für Rivale AMD fällt dagegen deutlich nüchterner aus. Zwar rechnen die Experten für die Helios-Plattform im vierten Quartal mit ersten Motherboard-Auslieferungen – doch vollständige Rack-Deployments dürften sich aufgrund des erhöhten Aufwands bei der Optimierung von Double-Wide-Racks, der Validierung und der Rechenzentrumsintegration eher in Richtung Jahresende verschieben. 

Für positive Überraschungen sorgte auf der Messe auch Chip-Architekt Arm – der Konzern präsentierte sich zuversichtlicher denn je, was das Wachstumspotenzial im CPU-Geschäft betrifft. Das Unternehmen bestätigte, dass seine AGI-Plattform inzwischen bei TSMC in Produktion ist – in zwei Leistungskonfigurationen von 36 Kilowatt mit 8.160 Kernen sowie 200 Kilowatt mit 45.696 Kernen. Als neue Großkunden wurden ByteDance und Oracle benannt. Besonders aufhorchen lässt dabei die Einschätzung zum eigenen Umsatzziel: Das ursprünglich anvisierte Ziel von 15 Milliarden Dollar bis zum Geschäftsjahr 2031 gelte nun als zu konservativ. Arcuri wertet das positiv, da sich die Hyperscaler-Kundenbasis erkennbar verbreitert – und das Wachstumspotenzial damit deutlich größer wirkt als bislang angenommen.

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