LUDWIGSHAFEN (dpa-AFX) - "Rheinpfalz" zur Debatte um Bafög/Rente:
"Mehr als vier Prozent höhere Renten, gleichzeitig aber kein ausreichender finanzieller Spielraum für eine Bafög-Erhöhung - diese Prioritätensetzung offenbart eine Schieflage, die JU-Chef Johannes Winkel zu Recht kritisiert. Sein Vorschlag, die Renten statt um 4,2 Prozent nur um drei Prozent anzuheben und die frei werdenden Mittel unter anderem in die Bafög-Erhöhung zu investieren, sollte deshalb ernsthaft diskutiert werden. Denn schon heute trägt die junge Generation enorme Belastungen: rasant steigende Mieten, höhere Abgaben, ein immer kostspieligeres Rentensystem bei zugleich unsicheren Zukunftsperspektiven. Trotzdem wird politisch meistens zuerst bei den Jungen gespart. Hinzu kommt, dass es ausdrücklich nicht um Rentenkürzungen geht. Die Renten würden weiterhin steigen - lediglich langsamer als ursprünglich geplant. Das mag für viele Rentner sicherlich schmerzhaft sein. Angesichts angespannter Haushaltslagen braucht es jedoch die Bereitschaft aller Generationen, Verantwortung mitzutragen."/DP/he