WÜRZBURG (dpa-AFX) - "Die Tagespost" zu Putin:
"Putin kann militärisch noch viel zerstören, aber seinen Krieg nicht mehr gewinnen. Zudem hat sich Washington in Nahost zu tief verstrickt, um die Hände für anderes frei zu haben. Da ist es nur naheliegend, dass die von Trump und Putin unterschätzten und verhöhnten Europäer wieder auf die Bühne treten. Großbritannien, Frankreich und Deutschland haben sich nun mit einem realistischen Vorschlag zu Wort gemeldet. Wenn Putin am Ende seines wahnwitzigen Vernichtungskrieges nicht als Angeklagter vor dem Strafgerichtshof oder als Opfer einer Palastrevolte enden möchte, sollte er den Vorschlag der Europäer gründlicher erwägen, als er dies bei Selenskyjs Brief tat. Denn die Initiative der E3 würde bedeuten, dass er zwar seine Kriegsziele nicht erreicht, aber möglicherweise überlebt. Mehr kann der Kremlchef nach all dem Leid, das er über das ukrainische wie über das russische Volk gebracht hat, nicht mehr erwarten."/yyzz/DP/men