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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 17.06.2026 - 17.00 Uhr

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 17.06.2026 - 17.00 Uhr

17.6.2026 15:06:55 | Quelle: dpa | Lesedauer etwa 3 min.

G7 wollen globale Wirtschaft widerstandsfähiger machen

ÉVIAN - Die führenden westlichen Industriestaaten (G7) wollen die Wirtschaft wieder auf einen ausgewogenen und nachhaltigen Wachstumskurs bringen. Die Widerstandsfähigkeit müsse gestärkt und dauerhafte Marktverzerrungen, Überkapazitäten und Ungleichgewichte müssten bekämpft werden, hieß es in einer Erklärung der Industriestaaten auf dem G7-Gipfel in Évian.

ROUNDUP: G7-Länder streben Obergrenze für seltene Erden aus China an

ÉVIAN - Um das Risiko der Erpressbarkeit durch Länder wie China zu verringern, wollen die G7-Staaten Obergrenzen für die Einfuhr bestimmter Rohstoffe erreichen. Ziel sei es, die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten außerhalb der G7 und ihrer Partnerländer bei seltenen Erden und Permanentmagneten bis 2030 auf unter 60 Prozent zu senken, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung beim G7-Gipfel im französischen Évian. Anschließend solle schnellstmöglich auf die Zielmarke von 50 Prozent hingearbeitet werden.

USA: Einzelhandelsumsätze steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - Die Umsätze im US-Einzelhandel sind im Mai stärker als erwartet gestiegen. Sie legten im Monatsvergleich um 0,9 Prozent zu, wie das US-Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet.

ROUNDUP/Eurozone: Iran-Krieg treibt Inflationsrate im Mai auf 3,2 Prozent

LUXEMBURG - Der Ölpreisschub in Folge des Iran-Krieges hat die Inflation in der Eurozone auch im Mai angefeuert. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 3,2 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Die erste Schätzung wurde damit bestätigt. Im April hatte die Inflationsrate bei 3,0 Prozent gelegen. Volkswirte hatten diese Entwicklung im Schnitt erwartet. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig eine Jahresteuerung von zwei Prozent an.

Großbritannien: Verbraucherpreise steigen nicht so stark wie erwartet

LONDON - In Großbritannien hat sich die Inflation im Mai überraschend nicht beschleunigt. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresvergleich um 2,8 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Mittwoch in London mitteilte. Im Vormonat hatte die Rate ebenfalls bei 2,8 Prozent gelegen. Analysten hatten im Schnitt für Mai eine höhere Jahresrate von 3,0 Prozent erwartet. Insbesondere Dienstleistungen wurden spürbar teurer.

Japans Exporte legen weiter deutlich zu - Handelsbilanz dennoch negativ

TOKIO - Japans Außenhandelsbilanz ist im Mai wegen des schwachen Yen erstmals seit Januar ins Minus gerutscht. Das Minus fiel mit knapp 380 Milliarden Yen (rund 2 Mrd Euro) allerdings nicht so hoch aus, wie die von Bloomberg befragten Experten im Schnitt erwartet hatten. Japan hatte zuletzt im Januar ein Minus in der Handelsbilanz ausgewiesen.

ROUNDUP/Medien: Text von US-Iran-Rahmenabkommen veröffentlicht

RIAD/WASHINGTON/TEHERAN (dpa-AFX) - Der von Saudi-Arabien finanzierte Nachrichtenkanal Al-Arabija hat nach eigenen Angaben den Text des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran erhalten, das am Freitag in der Schweiz unterzeichnet werden soll. Al-Arabija veröffentlichte die 14 Punkte des Dokuments am Dienstagabend. Auch die Nachrichtenagentur und der Finanzdatenanbieter Bloomberg veröffentlichte einen gleichlautenden Text. Von offiziellen Seiten lag dazu bisher keine Bestätigung vor.

Lockerung von US-Öl-Sanktionen gegen Russland ausgelaufen

ÉVIAN - Die Gültigkeit einer Ausnahmeregelung zu gelockerten US-Sanktionen gegen russisches Öl ist abgelaufen. In der Nacht zu Mittwoch (US-Ortszeit) endete die im entsprechenden Dokument des US-Finanzministeriums festgelegte Periode, innerhalb der Sanktionen auf Eis gelegt waren. Es blieb unklar, ob die USA eine weitere Verlängerung der Ausnahme planen.

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/jkr