USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken leicht
WASHINGTON - In den USA haben etwas weniger Menschen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt. Die Hilfsanträge gingen in der vergangenen Woche um 4.000 auf 226.000 zurück, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 225.000 Anträgen gerechnet.
Schiffsverkehr durch Straße von Hormus weiter verhalten
HORMUS - Nach Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran bleibt der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zunächst verhalten. Eine deutliche Zunahme des Verkehrs könne der Verband Deutscher Reeder (VDR) derzeit nicht erkennen, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. "Während im Regelfall täglich mehr als 100 Schiffsdurchfahrten registriert werden, lagen die erfassten Transite zuletzt überwiegend im einstelligen bis unteren zweistelligen Bereich."
ROUNDUP: Ifo-Institut sieht Atempause für deutsche Wirtschaft
MÜNCHEN - Der gebeutelten deutschen Wirtschaft steht nach der neuen Konjunkturprognose des Ifo-Instituts dank hoher Staatsausgaben und des erhofften Kriegsendes im Iran eine Atempause bevor. Bis Ende des Jahrzehnts jedoch droht demnach ein neuerlicher Sturz in die Stagnation, sofern die Bundesregierung keine Reformen einleitet. Für dieses Jahr haben die Münchner Ökonomen ihre Wachstumsprognose auf 0,8 Prozent leicht angehoben. Auch im kommenden Jahr könnte das deutsche Bruttoinlandsprodukt demnach um 0,8 Prozent zulegen.
ROUNDUP: Britische Notenbank hält Leitzins weiter unverändert
LONDON - Die britische Notenbank hat ihren Leitzins wie erwartet stabil gehalten. Er liege weiter bei 3,75 Prozent, teilte die Bank of England am Donnerstag nach ihrer geldpolitischen Sitzung in London mit. Bankvolkswirte hatten diese Entscheidung im Schnitt erwartet. Die Entscheidung ist mit einer Mehrheit von 7 zu 2 Stimmen gefällt worden. Damit bleiben die Zinsen im bisherigen Jahresverlauf unverändert. Zuletzt hatte die Bank of England im Dezember den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte gesenkt.
Bundesbank sieht Ende der Flaute erst im Herbst
FRANKFURT - Die vom Iran-Krieg ausgebremste deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung der Bundesbank erst im Herbst wieder etwas wachsen. Insgesamt dürfte die Wirtschaftsleistung nach Flaute im Sommer im dritten Quartal 2026 wieder leicht um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal zulegen, prognostiziert die Bundesbank in ihrem Monatsbericht Juni.
ROUNDUP: Erster Zinsentscheid für Fed-Chef Warsh - Trump verärgert
WASHINGTON - Mit seiner ersten Zinsentscheidung als Chef der US-Notenbank Federal Reserve hat Kevin Warsh viele Beobachter überrascht - darunter auch US-Präsident Donald Trump. Der Zentralbankrat stimmte angesichts der erhöhten Inflation geschlossen für eine erneute Zinspause und ließ damit die Spanne zum vierten Mal in diesem Jahr bei 3,5 bis 3,75 Prozent.
Industrie-Beschäftigung fällt auf Zehnjahrestief
GÜTERSLOH - Die Zahl der Beschäftigten in der Industrie in Deutschland ist laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung auf ein Zehnjahrestief gesunken. Weil parallel andere Bereiche gewachsen sind, sank der Anteil der 6,6 Millionen Industriebeschäftigten in der Industrie am gesamten Arbeitsmarkt von 22 Prozent im Jahr 2014 auf aktuell 19 Prozent, teilte die Stiftung mit. Erstellt wurde die Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW).
Reiche setzt auf Wachstum in der Türkei
ANKARA - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche will bei einem zweitägigen Besuch im türkischen Ankara zu neuen und vertieften Unternehmensaktivitäten in der Türkei beitragen. Auch deutsche Unternehmen sollen in den nächsten Jahren von angekündigten hohen Milliardeninvestitionen des Landes profitieren, sagte Reiche vor der Ankunft in der türkischen Hauptstadt.
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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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