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Ausbruch dank Novo Nordisk, UnitedHealth und Johnson & Johnson?

Ausbruch dank Novo Nordisk, UnitedHealth und Johnson & Johnson?

25.6.2026 13:00:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.

Der Chart sieht spannend aus. Dank der zuletzt soliden Performance von Aktien wie UnitedHealth, Novo Nordisk oder Johnson & Johnson könnte der Index "Aktien für immer" bald auf ein neues Jahreshoch klettern. Doch grundsätzlich ist ja klar: Große Kurssprünge sind bei dem Index „Aktien für immer“ nicht zu erwarten. Hier geht es vor allem um Sicherheit.

Kurzzusammenfassung

• Der Index „Aktien für immer“ präsentiert sich wieder in starker Verfassung dank der positiven Entwicklung bei Aktien wie UnitedHealth, Johnson & Johnson, Apple und Linde.

• Besonders Linde überzeugt durch ein robustes Geschäftsmodell mit langfristigen Verträgen und profitiert zusätzlich vom Wachstum der Halbleiter- und KI-Branche.

• Das Indexzertifikat auf den aus zehn Titeln bestehenden Index wird als interessante Depotbeimischung dargestellt; alternativ werden auch gehebelte Produkte erwähnt.

Und dies konnte der aus zehn Titeln bestehende Index zuletzt bieten. Die mitunter wilden Kursturbulenzen der vergangenen Handelswochen machte der Index kaum mit. Zwar lief es bei einigen Indexmitgliedern wie Novo Nordisk, Nestlé oder zuvor auch UnitedHealth zwischenzeitlich alles andere als rund. Doch dies konnten andere Indexmitglieder kompensieren. 

So kletterte kürzlich etwa die Aktie des iPhone-Herstellers Apple auf ein neues Allzeithoch. Die Papiere des Pharma- und Konsumgüterkonzerns Johnson & Johnson könnten bald nachziehen. Und auch bei der zuvor längere Zeit etwas gebeutelten Aktie von UnitedHealth lief es zuletzt wieder rund. Zahlreiche Maßnahmen wurden ergriffen, um die Profitabilität zu steigern. Dazu zählen eine Reduzierung der Mitgliederbasis, der Verkauf des britischen Geschäfts der Gesundheitsplattform Optum sowie verstärkte Investitionen in Künstliche Intelligenz. Die Strategie scheint Wirkung zu zeigen: Innerhalb der vergangenen zwölf Monate legte die Aktie um mehr als ein Viertel zu.

Zu den stabilsten Titeln weltweit gehört bereits seit Jahrzehnten die Aktie von Linde. Investoren schätzen die hohe Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells. Linde beliefert Kunden aus zahlreichen Branchen, darunter die Chemie-, Phar­ma-, Lebensmittel-, Elektronik- und Stahlindustrie. Viele der Verträge laufen über mehrere Jahre und enthalten Preisgleitklauseln. Dadurch sind die Einnahmen vergleichsweise gut planbar und weniger konjunkturabhängig als bei vielen anderen Industrieunternehmen.

Besonders stark wächst das Geschäft mit der Chipindustrie. Die Produktion moderner Chips benötigt große Mengen hochreiner Industriegase. Da weltweit Milliarden in Halbleiterfabriken investiert werden, profitiert Linde direkt von diesem Trend. Auch der Ausbau von Rechenzentren und die boomende KI-Branche sorgen für Nachfrage. Denn KI-Rechenzentren benötigen nicht nur Chips, sondern auch spezielle Gase für deren Herstellung.

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