sino AG | High End Brokerage: Ergebnis 1. HJ 2025/2026 - Kerngeschäft auf Rekordkurs - Konzernüberschuss von 26,6 Mio. EUR, Prognose wird angehoben, Dividende von mindestens 14,80 EUR je Aktie geplant
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sino AG | High End Brokerage: Ergebnis 1. HJ 2025/2026 - Kerngeschäft auf
Rekordkurs - Konzernüberschuss von 26,6 Mio. EUR, Prognose wird angehoben,
Dividende von mindestens 14,80 EUR je Aktie geplant
30.06.2026 / 16:56 CET/CEST
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Düsseldorf, 30. Juni 2026
Das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/2026 (1. Oktober 2025 bis 31.
März 2026) war für die sino AG sehr erfolgreich. Das Kerngeschäft befindet
sich auf Rekordkurs. Die erfolgreiche Teilveräußerung der Beteiligung an der
Trade Republic Bank GmbH prägt das Konzernergebnis maßgeblich.
Auf Basis dieser Entwicklung hebt der Vorstand die Prognose für das laufende
Geschäftsjahr
leicht an.
Die Ergebnisse des ersten Halbjahres auf einen Blick:
- Provisionserträge: 7,16 Mio. EUR (+71 %)
- Abgewickelte Orders: 863.496 (+92 %)
- Cost-Income-Ratio: 0,69 (Vorjahr: 0,85)
- Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit, bereinigt um den Sondereffekt
aus der Teilveräußerung von Trade Republic Anteilen:
rund 2,2 Mio. EUR (Vorjahr: 0,2 Mio. EUR)
- Konzernüberschuss nach Steuern: 26,6 Mio. EUR (11,37 EUR je Aktie)
- Geplante Dividende: mindestens 14,80 EUR je Aktie
Die sino AG ist auf die aktivsten Trader in Deutschland spezialisiert und
der Anbieter für Heavy Trader in Deutschland. Dieses Kerngeschäft entwickelt
sich sehr dynamisch.
Die Zahl der abgewickelten Orders stieg gegenüber dem Vorjahreshalbjahr um
rund 92 % von 450.690 auf 863.496 - der stärkste Halbjahreswert seit dem
Ausnahmejahr 2020/2021. Entsprechend legten die Provisionserträge um rund 71
% auf 7,16 Mio. EUR zu.
Trotz planmäßig höherer Verwaltungsaufwendungen verbesserte sich die
operative Effizienz spürbar: Die Cost-Income-Ratio sank von 0,85 auf 0,69.
Das starke Kerngeschäft und die daraus resultierenden deutlich gestiegenen
Erlöse haben den Aufwandsanstieg überkompensiert und positiv zum
Gesamtergebnis beigetragen.
Maßgeblich geprägt ist das Halbjahresergebnis durch die im Dezember 2025
vereinbarte Teilveräußerung von Anteilen an der Trade Republic Bank GmbH.
Aus der ersten, bereits realisierten Tranche resultiert ein Ergebnisbeitrag
von rund 25,16 Mio. EUR nach Steuern, der im Konzernergebnis zum 31. März
2026 enthalten ist. Dieser Transaktion lag eine Bewertung von 12,5 Mrd. EUR
für Trade Republic zugrunde.
Die zweite Tranche des Verkaufs wurde nach Abschluss des ersten Halbjahres,
am 28. Mai 2026, vollzogen; hieraus ergibt sich ein weiterer Ergebnisbeitrag
von rund 13,31 Mio. EUR nach Steuern, der das Konzernergebnis für das
Gesamtjahr entsprechend erhöhen wird. Über beide Tranchen summiert sich der
Ergebnisbeitrag damit auf rund 38,47 Mio. EUR nach Steuern.
Aus treuhänderisch gebundenen und veroptionierten Trade Republic Anteilen im
Zusammenhang mit Managementoptionen - deren Ausübung der Vorstand bis August
2029 für sehr wahrscheinlich hält - ist zudem ein zusätzlicher
Veräußerungsgewinn von rund 4,9 Mio. EUR nach Steuern zu erwarten.
Auch nach der Teilveräußerung bleibt sino an Trade Republic beteiligt und
partizipiert an deren Entwicklung. Trade Republic ist in 18 europäischen
Ländern aktiv und betreut nach eigenen Angaben per September 2025 mehr als
10 Millionen Kunden mit einem verwalteten Vermögen von über 150 Mrd. EUR.
Derzeit entspricht die wirtschaftliche Beteiligung der sino Beteiligungen
GmbH an Trade Republic rund 1,77 % (fully diluted).
Auf Grundlage der Entwicklung im ersten Halbjahr und bis heute hebt der
Vorstand die Prognose für das operative Geschäft leicht an.
Für das Geschäftsjahr 2025/2026 rechnet er nunmehr mit operativen Erträgen
zwischen 12,2 und 13,8 Mio. EUR (zuvor: 11,1 bis 13,4 Mio. EUR), allgemeinen
Verwaltungsaufwendungen zwischen 8,7 und 9,4 Mio. EUR (zuvor: 9,2 bis 10,7
Mio. EUR) sowie einem operativen
Ergebnis vor Steuern zwischen 3,4 und 4,6 Mio. EUR (zuvor: 2,9 bis 4,1 Mio.
EUR).
Die Cost-Income-Ratio wird zwischen 0,63 und 0,77 erwartet (zuvor: 0,69 und
0,96).
Einschließlich der Ergebniseffekte beider Tranchen aus der
Trade-Republic-Transaktion erwartet der Vorstand einen
Konzernjahresüberschuss in einer Spanne von 40,8 bis 41,6 Mio. EUR nach
Steuern.
Die Satzung der sino AG sieht vor, dass Gewinne aus der Veräußerung von
Anteilen an der Trade Republic Bank GmbH grundsätzlich zu mindestens 90 % an
die Aktionäre ausgeschüttet werden. Die Verwaltung plant daher, der
Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2025/2026 eine Dividende von
mindestens 14,80 EUR je Aktie vorzuschlagen. In den letzten Jahren hat die
sino regelmäßig einen großen Teil des operativen Jahresüberschusses als
Dividende ausgeschüttet.
"Unser operatives Kerngeschäft läuft so stark wie lange nicht - die deutlich
gestiegenen Orderzahlen und die verbesserte Effizienz zahlen sich aus. Unser
Fokus ist und bleibt bei den aktivsten Tradern in Deutschland", so Ingo
Hillen und Karsten Müller, Vorstände der sino AG.
"Zugleich freuen wir uns sehr, dass wir erneut, diesmal zu einer ,Decacorn'
Bewertung, einen Teil unserer Trade Republic Anteile haben veräußern können.
Wir sind und bleiben außerordentlich optimistisch für die weitere
Entwicklung von Trade Republic - auch und gerade im Hinblick auf den Start
des Altersvorsorgedepots in Deutschland im Januar 2027."
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Ingo Hillen, Vorstand -
ihillen@sino.de | 0211 3611-2040
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