STUTTGART (dpa-AFX) - "Stuttgarter Zeitung" zu Verfassungsschutzbericht:
"Der Verfassungsschutzbericht ist eine Bilanz des ausufernden Extremismus. Dessen Vertreter unterscheiden sich nicht so heftig, wie sie sich bekriegen. Sie eint eine Mär, wonach ihresgleichen stets Opfer seien und schuld an allem immer die anderen - ob es nun Migranten, Juden oder die Strippenzieher ihrer Verschwörungsmärchen sind. Die Demokratie ist auf Sicherheitsbehörden angewiesen, die nicht bloß Buchhalter solcher Phänomene sind - sondern gegen hybride Attacken zurückschlagen. Wer sich der Zersetzungsarbeit demokratiefeindlicher Kräfte widersetzen möchte, sollte aufbegehren gegen verhetzende Phrasen, das ewige Schlechtreden offizieller Politik und eine Kommunikation, die von Manipulation, falschen Behauptungen und fortwährender Aufwiegelung lebt."/yyzz/DP/he