Der Konjunkturkalender ist eng getaktet. Am Montag stehen die Erzeugerpreise und der Einzelhandelsumsatz für die Eurozone (Mai) im Fokus, bevor am Nachmittag der Einkaufsmanagerindex für den US-Dienstleistungssektor veröffentlicht wird. Am Dienstag folgen Daten zur deutschen Industrieproduktion (Mai). Zur Wochenmitte wird es geldpolitisch spannend: Am Mittwochabend veröffentlicht die US-Notenbank das Protokoll ihrer jüngsten FOMC-Sitzung. Marktbeobachter werden zudem genau auf die Konsumentenkredite (21:00 Uhr) blicken, um zu sehen, ob die Zinslast den US-Wachstumsmotor bereits abbremst.
Unternehmensseitig startet der Montag mit Pre-Close-Calls bei der AKTIONÄR-Empfehlung Aumovio sowie GEA; zudem legt Repsol Q2-Umsatzzahlen vor. Der Dienstag steht im Zeichen von Shell, die ihre Q2-Eckdaten vorlegen. Nachdem Shell im Q1 einen bereinigten Gewinn von 6,9 Milliarden Dollar bei 69,7 Milliarden Dollar Umsatz erzielte, dämpfte der Konzern zuletzt die Erwartungen aufgrund von Konflikten im Nahen Osten. Parallel finden die Hauptversammlungen von Delticom und Heckler & Koch statt.
Der Donnerstag wird zum Berichtstag: Südzucker präsentiert Q1-Zahlen, OMV Q2-Umsätze, und der US-Gigant PepsiCo liefert Q2-Ergebnisse. Auf HV-Ebene stehen Fielmann, Hornbach und Alstom im Rampenlicht. Zudem blickt der Markt um 14:30 Uhr auf die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Zum Wochenausklang am Freitag gibt die Porsche AG einen Pre-Close-Call zum zweiten Quartal ab, Volkswagen veröffentlicht die Absatzzahlen für das Q2/26, und Delta Air Lines legt Quartalszahlen vor.
Die kommende Handelswoche dürfte erneut spannend werden. DER AKTIONÄR bleibt am Ball und wird umfassend über das Börsengeschehen berichten. Welche Aktien jetzt ein Kauf sind, erfahren Sie in der Zwischenzeit in der aktuellen Ausgabe. Diese finden Sie hier.