MÜNCHEN (dpa-AFX) - "Münchner Merkur" zu Wärmepumpen:
"Überraschung! Die Regierung hat sich den Preis für Wärmepumpen angeschaut - und festgestellt, dass die Hersteller sie in Deutschland teurer verkaufen als anderswo. Der Verdacht, dass das an der hierzulande besonders hohen staatlichen Förderung von bis zu 70% liegt, ist wohl nicht abwegig. Es ist richtig, dass Schwarz-Rot die Subventionen für den Umstieg auf "grüne Heizungen" behutsam zurückfährt. Zu angespannt ist die staatliche Finanzlage, als dass die Merz-Regierung da weitermachen könnte, wo Habeck aufgehört hat. Die Hebel, an denen die Regierung ansetzt, sind die richtigen: Sie fokussiert die Hilfen stärker auf Geringverdiener, Familien und auf Käufer europäischer Fabrikate. Das Geldausgeben mit der Gießkanne muss ein Ende haben."/DP/jha