FRANKFURT (dpa-AFX) - "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zum geplanten Social Media Verbot:
"Die Grundlinien sind klar: Kleinkinder haben am Smartphone nichts zu suchen, danach sollte die digitale Welt nicht unkontrolliert über Kinder und Jugendliche hereinbrechen. (...) Selbst die EU tut sich schwer damit, süchtig machende Algorithmen einzuhegen oder deren Verbot durchzusetzen. Ursula von der Leyen, die Präsidentin der EU-Kommission, sieht sich deshalb durch die Empfehlungen des Gremiums ermutigt, den Zugang zu 'sozialen Medien' nach Altersgruppen gestaffelt zu reglementieren. (...) Das EU-Recht gibt ihr die Kompetenz dafür. Ist das nun gut oder schlecht? Verfolgt man die Debatte seit gut zwanzig Jahren, muss man sagen: Ja, es ist gut. Kein digitales Neuland wurde so unerträglich idealisiert wie das der "sozialen" Medien. Nun kommt die Quittung."/yyzz/DP/stw