^PORTLAND, Oregon, July 16, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) Exterro hat heute ARMOURop
vorgestellt eine neue On-Premises-KI-Lösung, mit der digitale Forensiklabore
künstliche Intelligenz nutzen können, ohne sensible Daten aus
Ermittlungsverfahren an einen öffentlichen Cloud-Dienst übertragen zu müssen. Im
Gegensatz zu generischen KI-Tools, die Informationen zusammenfassen oder
Antworten generieren, kombiniert ARMOURop KI-gestützte Schlussfolgerungen mit
einer kontrollierten forensischen Ausführung. Die KI interpretiert das
Ermittlungsziel und koordiniert unterstützte forensische Workflows, während die
proprietäre forensische Technologie von Exterro die autorisierten
Arbeitsschritte anhand der lokal bereitgestellten Beweismittel ausführt. Während
der gesamten Untersuchung verbleiben sensible Beweismittel innerhalb der
kontrollierten Umgebung der jeweiligen Behörde.
Das Ergebnis sind schnellere und besser skalierbare forensische Arbeitsabläufe,
die zugleich die Integrität der Beweismittelkette sowie die volle Verantwortung
der forensischen Sachverständigen wahren. Repräsentative Benchmark-Tests
verdeutlichen das Potenzial: Die Vorbereitung eines Beweismittelbestands von
einem Terabyte lässt sich von vier bis sechs Stunden auf lediglich ein bis fünf
Minuten reduzieren. Gleichzeitig kann die Bewertung von CSAM-Material, die
bislang eine ganze Arbeitswoche beanspruchte, in nur ein bis drei Stunden
abgeschlossen werden. So gelangen Ermittler wesentlich schneller zu Ergebnissen,
die von forensischen Sachverständigen validiert wurden.
Die Ergebnisse basieren auf repräsentativen Benchmark-Workloads und können je
nach Hardware, Zusammensetzung der Beweismittel, Systemkonfiguration,
Datenvolumen und Ermittlungsworkflow variieren.
?Die erste KI-Generation hat Fachkräften dabei geholfen, Informationen schneller
zu durchsuchen und größere Datenmengen effizient zusammenzufassen. Die digitale
Forensik stellt jedoch weitaus höhere Anforderungen. Jeder Befund muss durch
Beweismittel belegt, von einem forensischen Sachverständigen überprüft und auch
einer gerichtlichen Prüfung standhalten. ARMOURop verknüpft KI-gestützte
Schlussfolgerungen unmittelbar mit Exterros proprietärer forensischer
Technologie. Dadurch kann die KI unterstützte forensische Workflows
koordinieren, während erfahrene Ermittler weiterhin die Verantwortung für jeden
Befund, jede Entscheidung und jedes Ermittlungsergebnis tragen", so Harsh Behl,
VP of DFIR Product Management bei Exterro.
Entwickelt für den wachsenden Rückstau digitaler Beweismittel in Forensiklaboren
Die Menge digitaler Beweismittel wächst schneller, als sie von forensischen
Sachverständigen ausgewertet werden kann. Rund 85 % aller strafrechtlichen
Ermittlungen stützen sich inzwischen auf elektronische Beweismittel.
Gleichzeitig haben sich die Anfragen nach Daten bei Dienstanbietern seit 2017
verdreifacht. Nach Angaben des FBI kann ein modernes Smartphone heute bis zu
einem halben Terabyte an Daten speichern. Der Rückstau ist längst keine
theoretische Herausforderung mehr. Die 15-köpfige Abteilung für digitale
Forensik der Indiana State Police untersuchte im Jahr 2025 insgesamt 1.769
Geräte und hatte zum Jahresende dennoch 639 offene Fälle. Ähnlich bei der South
Wales Police: Dort standen 722 Geräte zur Untersuchung an, wobei der
Bearbeitungsrückstand bei knapp 300 Fällen bereits drei bis sechs Monate betrug.
Forensiker verbringen einen Großteil ihrer Arbeitszeit mit repetitiven
Erstprüfungen, anstatt sich auf die Interpretation und Validierung von
Beweismitteln, die Berichterstellung oder komplexe Ermittlungsentscheidungen zu
konzentrieren.
Mit ARMOURop ändert sich dieser Prozess grundlegend. Statt forensische
Funktionen für jede einzelne Beweisquelle manuell auszuwählen, in die richtige
Reihenfolge zu bringen und auszuführen, beschreiben forensische Sachverständige
lediglich, welche Erkenntnisse die Untersuchung liefern soll. ARMOURop
interpretiert dieses Ermittlungsziel, koordiniert den passenden forensischen
Workflow und übergibt die Ausführung an Exterros Technologie. Diese übernimmt
unter anderem Medienanalysen, den Abgleich bekannter Hash-Werte,
Transkriptionen, Gesichtserkennung, die Auswertung von Kommunikationsdaten,
Artefaktanalysen sowie die Korrelation von Beweismitteln - und stellt die
Ergebnisse strukturiert zur Prüfung und Validierung durch den Sachverständigen
bereit.
Die Kontrolle verbleibt dabei jederzeit beim forensischen Sachverständigen: Er
legt den Untersuchungsumfang fest, prüft die Beweismittel, schließt Fehlspuren
aus, validiert die Ergebnisse und entscheidet, welche Schlussfolgerungen sich
aus den Beweisen ziehen lassen, bevor diese im Verfahren verwendet werden.
Auswirkungen auf relevante Bereiche der digitalen Forensik:
* Ermittlungen zu CSAM und ICAC - Hash-Abgleiche, Bildklassifizierung und der
Abgleich bekannter Inhalte über 10.000 Bilder hinweg verkürzen sich von
einer ganzen Woche auf ein bis drei Stunden. Dadurch lassen sich sowohl
Bearbeitungsrückstände reduzieren als auch die Belastung der
Sachverständigen durch den Kontakt mit belastendem Material deutlich
verringern.
* Tötungsdelikte und strafrechtliche Ermittlungen - Die Gesichtserkennung in
10.000 Bildern verkürzt sich von drei Tagen auf etwa eine Stunde. Die
Klassifizierung von Bildern und Videos reduziert sich von drei Tagen auf
sechs bis acht Stunden und liefert Ermittlern frühzeitig verwertbare
Ermittlungsansätze, während die Beweismittel uneingeschränkt nutzbar
bleiben.
* Skalierbare Verarbeitung von Beweismitteln - Die Vorbereitung eines
Beweismittelbestands von einem Terabyte für die Untersuchung verkürzt sich
von vier bis sechs Stunden auf nur ein bis fünf Minuten. Gleichzeitig werden
unterschiedlichste Arten forensischer Artefakte - darunter Daten aus
Mobilgeräten, Kommunikationssystemen, Arbeitsspeichern, Drohnen und
Anwendungen - in einer zentralen Konsole zusammengeführt.
?Die größte Herausforderung der digitalen Forensik besteht heute nicht allein
darin, immer größere Mengen an Beweismitteln zu verarbeiten. Entscheidend ist
vielmehr, erfahrene forensische Sachverständige in die Lage zu versetzen, mit
der ihnen zur Verfügung stehenden Zeit deutlich mehr zu erreichen. KI sollte
nicht nur einzelne forensische Arbeitsschritte beschleunigen. Sie sollte
forensische Labore dabei unterstützen, mehr Ermittlungsverfahren abzuschließen,
indem sie unterstützte forensische Workflows koordiniert - während sämtliche
ermittlungsrelevanten Entscheidungen weiterhin unter der Kontrolle der
forensischen Sachverständigen bleiben. ?Genau das leistet ARMOURop", so Ajith
Samuel, Chief Product Officer bei Exterro.
Exterros Vision einer kontrollierten KI wird Realität
ARMOURop erweitert das ARMOUR-Framework (Autonomous Risk Management,
Orchestration and Unified Response) von Exterro. Diese Architektur unterstützt
Organisationen dabei, den Schritt von rein dialogorientierter KI hin zu einer
kontrollierten, auditierbaren und rechtssicher nachvollziehbaren, KI-
koordinierten Ausführung von Prozessen mit Exterro-Technologie zu vollziehen -
wobei überall dort, wo Fachwissen und Urteilsvermögen gefragt sind, die
Verantwortung bei den Ermittlern verbleibt. Für digitale Forensiklabore bedeutet
das: mehr Fälle bearbeiten, wachsende Rückstände bei der Auswertung digitaler
Beweismittel abbauen und schneller zu von Sachverständigen validierten
Ergebnissen gelangen - ohne dass sensible Beweismittel die kontrollierte
Umgebung der jeweiligen Behörde verlassen, und bei voller Kontrolle der
Ermittler über jede wesentliche Entscheidung. Weitere Informationen zur KI-
Strategie von Exterro und dem ARMOUR-Framework finden Sie
unter www.exterro.com/armour (http://www.exterro.com/armour).
Verfügbarkeit
ARMOURop ist ab sofort verfügbar; auf Anfrage wird eine 14-tägige Testversion
angeboten. Erfahren Sie mehr unter www.exterro.com (http://www.exterro.com/).
(Quellen: Europarat/UNODC, Bericht über elektronische Beweismittel; FBI-
Dokumentation zu digitalen Beweismitteln; Jahresbericht 2025 der Indiana State
Police; Angaben der South Wales Police)
Über Exterro
Exterro unterstützt Unternehmen beim Management von Datenrisiken mit einer
umfassenden Plattform für E-Discovery, Datenschutz, Cybersicherheit und
Governance, sowie digitale Forensik. Im Gegensatz zu anderen Softwareanbietern
bietet Exterro unkomplizierte Lösungen, mit denen Unternehmen ihre Daten
analysieren und schnell Maßnahmen ergreifen können. Die KI-gestützten Lösungen
von Exterro liefern präzise und umsetzbare Erkenntnisse, die es Unternehmen
ermöglichen, Compliance-Maßnahmen zu unterstützen, Risiken zu minimieren und
Abläufe zu optimieren - und das bei gleichzeitiger Kostensenkung. Dank Exterro
können Unternehmen ihre dringendsten Datenherausforderungen mit der nötigen
Transparenz und Zuversicht angehen.
Pressekontakt
Hazel Ramirez
hazel@plat4orm.com
Anamika Dhirendrakumar
anamika.dhirendrakumar@exterro.com
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